Morgenroutine: 9 Ideen für deinen perfekten Start in den Tag

Der Morgen

Start einer gewöhnlichen Morgenroutine: Der Wecker klingelt.

Oh nein, bitte, ich will noch nicht aufstehen.

Schnell nochmal die Snooze Taste drücken und nochmal und nochmal.

Dann schaut man mit einem Auge, das sich gerade mal auf halbmast öffnen lässt, auf den Wecker und schreckt wie von der Tarantel gestochen hoch.

Waaaaas, verdammt schon so spät?!

Bei dem Versuch, ins Badezimmer zu rennen bleibt man nochmal schön am Türrahmen hängen.

Schnell Zähne putzen, duschen, schminken und was zieh ich heute bloß an?

Am besten die Jeans mit dem neuen Shirt, ach verdammt: das ist in der Wäsche.

Ok, dann die schwarze Hose mit der Bluse, oh nein, die muss gebügelt werden, keine Zeit.

Ok, dann eben das gelbe Shirt. Oh nein, warte, das passt ja mal gar nicht.

Nach ca. 15 Minuten verzweifeltem Rumsuchen und alles Aus-Dem-Schrank-Reissen, hat man dann endlich was gefunden.

Fast fertig, nur noch schnell einen Kaffee und dann geht’s los.

Los geht’s mit dem Auto und natürlich gleich rein in den ersten Stau.

Ein Schluck Kaffee – Au! Verdammt ist der heiß! Schön die Zunge verbrannt.

Gerade noch pünktlich schafft man es auf der Arbeit zu sein und da wartet auch schon ein total überfülltes Email-Postfach.

Der Magen knurrt, weil man es schon wieder nicht geschafft hat zu frühstücken und zum Mittagessen ist es noch viel zu lange hin.

Die Laune lässt zu wünschen übrig und man fühlt sich wie durch den Fleischwolf gedreht.

Der Abend

Nach der Arbeit geht’s total geschafft ab nach Hause.

Ach du liebes Lieschen, was ist denn hier passiert, wie sieht’s denn hier aus?

Erst mal wieder die ganzen Klamotten aufräumen. Schnell was essen.

Meist reicht es dann gerade noch für die Couch, weil man so gestresst von dem ganzen Tag ist, dass man einfach nur noch abschalten will. 

Kommt dir das irgendwie bekannt vor?

Meine Erfahrung

Mir ging es leider nur zu oft so.

Doch glücklicherweise habe ich es geschafft, eine Morgenroutine für mich zu entwickeln, die mich absolut gelassen und entspannt in den Tag starten lässt.

Ein absoluter Game-Changer kann ich nur sagen.

Ich bin so viel ausgeglichener und zufriedener und dabei nehmen die einzelnen Schritte nicht viel Zeit in Anspruch.

Aber zuerst einmal:

Warum es so wichtig ist eine Morgenroutine zu haben?

Um …

  • … gut in den Tag zu starten
  • … Stress zu vermeiden
  • … was für dich zu tun
  • … für mehr Wohlbefinden zu sorgen
  • … die Weichen für den Tag zu stellen

Was bringt dir eine Morgenroutine?

  • Entspannung
  • Gelassenheit
  • Innere Ruhe und Balance
  • Wohlbefinden
  • Mehr Energie
  • Freude
  • Mehr Achtsamkeit
  • Ein Lächeln auf dem Gesicht

Die folgenden Punkte sollen dir als Inspiration dienen, um selbst eine kleine Morgenroutine zu entwickeln, die auch dir hilft, entspannter und gelassener in den Tag zu starten.

#1 Der Morgen beginnt abends

Vor dem Spiel ist nach dem Spiel.

Eine erfolgreiche Morgenroutine beginnt am vorherigen Abend, an dem du dich auf den nächsten Tag vorbereitest, indem du deine Kleidung für den nächsten Tag rauslegst, dein Frühstück vorbereitest und den kommenden Tag planst.

Das spart dir eine Menge Zeit am folgenden Morgen.

Zu der Vorbereitung zählt auch, rechtzeitig ins Bett zu gehen, denn es fällt einem viel leichter, morgens aus dem Bett zu kommen, wenn man eine ruhige Nacht mit ausreichend Schlaf hinter sich hat.

#2 Wasser marsch

Darf ich vorstellen, die absolute Wunderwaffe.

Du denkst dir jetzt vielleicht, ein Glas Wasser, dein Ernst? Aber aufgepasst, denn das hier ist ein absoluter triple booster.

Ein großes Glas (500 ml) lauwarmes Wasser mit einer halben gepressten Zitrone am Morgen bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Kreislauf kommt in Schwung – Hallo Wach!
  • Verdauung kommt in Gang
  • Vitamin-C-Kick

#3 Journalen und planen

Journalen und planen, für einen guten Start in den Tag ist ein wichtiger Teil der Morgenroutine.
Fotocredit: kaboompics on Pixabay

Schreiben ist wie eine Therapie.

Du schüttest dein Herz aus, kannst alles rauslassen, was dich bewegt, bedrückt, ärgert und besorgt und keiner kommt dabei zu Schaden.

Es entstehen neue Ideen, Wut verfliegt und du findest viele Antworten auf deine Fragen.

Manchmal hat man das Gefühl, sobald man wach wird schwirren einem schon wieder 10.000 Gedanken im Kopf rum und man kommt gar nicht zur Ruhe.

Morgenseiten

Die Morgenseiten helfen dir dabei mal alles rauszulassen. Auch wenn du mit so Sachen beginnst wie – was soll das denn für eine Morgenbeschäftigung sein, braucht kein Mensch, ich weiß eh nicht was ich schreiben soll, und außerdem raubt mir das meine Zeit.

Das Witzige ist, je mehr du schreibst, umso mehr dringst du zu deiner inneren Stimme vor.

Versuche, eine DIN A4 Seite vollzuschreiben. 

Hier kommen manchmal Ängste, Zweifel, heimliche Träume, etc. hervor, die du so gar nicht auf dem Schirm hattest.

Das Schreiben dient auch wunderbar dazu, mit dir einen Dialog über die Themen zu führen und was du wirklich darüber denkst.

Du diskutierst mit dir aus, warum diese Zweifel eigentlich absoluter *BS* sind und warum du sie gleich wieder aus dem Kopf streichen kannst.

Es kommen neue Ideen zu Papier, mit denen du dich dann mal intensiver beschäftigst.

Vor allen Dingen geht es am frühen Morgen dort oben schon mal ans große Reinemachen.

So sortierst du gleich Gedanken aus, die dort oben nichts zu suchen haben, bzw. belastend sind und die du nicht den ganzen Tag mit dir rumschleppen möchtest.

Manchmal kommen auch Dinge hoch, die wir noch ganz dringend erledigen müssen.

Super, trage sie gleich in deinen Kalender ein, somit sind sie geplant und erst mal raus aus deinem Kopf.

Lesetipp: Warum auch du Morgenseiten in deine tägliche Routine aufnehmen solltest

Morgenroutine mit Fokus

Nachdem das große Reinemachen vorbei ist, gehe am Morgen auch nochmal deine Ziele für den Tag durch und verinnerliche sie dir.

So sorgst du gleich dafür, dass du deinen Fokus auf die Dinge richtest, die wichtig für dich sind.

Schau dir auch deine To Do´s und Termine an, damit du weißt, was dich heute erwartet.

Priorisiere diese. Manchmal nehmen wir uns so viel vor, dass es fast schon aussichtslos ist, das alles zu erreichen.

Indem du deine Aufgaben priorisierst und dir markierst, welche die wichtigsten sind, sortierst du schon ein bisschen aus.

Zum Beispiel diese drei sind heute ein absolutes Muss, egal was passiert, wenn die anderen auf morgen rutschen, ist das ok.

So nimmst du dir schon mal gleich ein bisschen Druck raus.

Kenne deine Prioritäten für den Tag.

Lesetipp: Ziele erreichen: 6 einfache Tipps, wie du es schaffst!

#4 Dankbarkeit

Das ist eine Aufgabe, die mir jeden Morgen versüßt.

Setze dich an einen stillen Ort, schließe die Augen und denke an drei Dinge, für die du dankbar bist.

Dann formuliere den Satz: „Ich bin dankbar für …, weil ….“ (Diese Übung stammt aus der Meditations App „Serenity“)

Mir zaubert diese Übung immer ein Lächeln aufs Gesicht.

So machst du dir schon am frühen Morgen bewusst, dass du einiges in deinem Leben hast, wofür du dankbar sein kannst. Das können auch ganz kleine Dinge sein.

Natürlich kannst du das Ganze auch schriftlich festhalten. Viele nutzen hierzu gerne das 6-Minuten-Tagebuch* von Dominik Spenst.

Bei der Ausübung von Dankbarkeit handelt es sich um ein emotionales Erlebnis, das Menschen optimistischer in die Zukunft blicken lässt.

Die Wissenschaft hat die Wirkung von täglicher Dankbarkeit auf unser Leben erforscht und kam zu folgenden Vorteilen:

  • Du wirst optimistischer
  • Der Schlaf wird länger und besser
  • Das Wohlbefinden steigert sich
  • Die Motivation, Ziele zu erreichen, steigert sich
  • Du machst dir weniger Sorgen
  • Chronischer Stress kann abgebaut werden
  • Der Blutdruck sinkt
  • Unterstützung der Herzgesundheit
  • Weniger Arztbesuche

#5 Affirmationen & Autosuggestionen

Was sind eigentlich Affirmationen & Autosuggestionen?

Hierbei handelt es sich um eine mentale Technik.

Affirmationen sind kurze, klare und positiv formulierte Sätze, die wir durch ständiges Wiederholen in unser Unterbewusstsein einprogrammieren, und zwar so lange, bis diese in Fleisch und Blut übergegangen sind und wir fest daran glauben.

Sie gehören zu den ganz starken Tools, um selbst Einfluss auf dein Leben zu nehmen.

Du kannst dir das Ganze wie beim Trainieren im Fitnessstudio vorstellen.

Die Autosuggestion ist der Prozess, also das Training. Die Affirmation ist das Hilfsmittel, also die Hantel. Je öfter du trainierst, desto schneller siehst du Erfolge.

Wie beim Meditieren und Visualisieren ist auch hierfür der beste Zeitpunkt des Tages am Morgen nach dem Aufstehen und am Abend vor dem zu Bett gehen.

Somit trainierst du dein Unterbewusstsein darauf, dich bei deinen Vorhaben tatkräftig zu unterstützen.

Ausflug in die Vergangenheit

Der französische Apotheker Émil Coué (1857-1926) stellte fest, dass die Medikamente bei seinen Patienten besser wirkten, wenn er sie ihnen mit einem kleinen Beisatz, wie z.B. „Das wird Ihnen dabei helfen schnell wieder gesund zu werden“ reichte. Sogenannte Suggestionen.

Inzwischen ist diese Erkenntnis durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt worden.

Was ist bei der Formulierung einer Affirmation zu beachten?

Die Sätze sollten:

  • Kurz
  • Klar
  • Positiv
  • In der Gegenwartsform

formuliert werden.

Ein „Ich bin…“ ist eben viel stärker wie ein „Ich werde…“.

Hier ein paar Beispiele:

  • „Jeder Tag schenkt mir wunderbare neue Möglichkeiten.“
  • „Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht besser.“
  • „Ich bin ganz ruhig und entspannt.“
  • „Ich lebe in einem gesunden Körper.“
  • „Ich bin lebendig und voller Energie.“

#6 Meditation

Früh am Morgen und vorm zu Bett gehen, gerne aber auch zwischendurch mal – perfekt um in den Tag zu starten: Meditation!

Genieße einen Moment der Stille, bevor du in die Vollen gehst, sammle deine Kräfte und beruhige deinen Geist.

Es gibt verschiedene Meditationen und jeder darf für sich selbst herausfinden, was ihn anspricht.

Für Anfänger empfehle ich jedoch die geführten Meditationen.

Viele sagen mir, dass sie es schon probiert haben, aber dass das einfach nichts für sie sei, da sie ihren Gedankenfluss nicht stoppen können.

Hierzu sei gesagt, wir denken ca. 60.000-80.000 Gedanken am Tag (wir Frauen liegen wahrscheinlich eher im oberen Bereich).

Das geht nicht so einfach, 2x meditiert und zack kannst du komplett abschalten, sobald du deine Augen schließt.

Es geht auch keiner ins Fitnessstudio und erwartet, dass er nach zwei Mal trainieren ein Sixpack hat.

Jeder weiß, dass das Zeit und Training in Anspruch nimmt. Und genauso ist es mit dem Meditieren.

Du wirst am Anfang wahrscheinlich etwas länger brauchen, bis du ein AHA-Erlebnis hast, aber es lohnt sich.

Und allein die Tatsache, dass du dir die Zeit für dich nimmst, allein, in Ruhe 5-10 Minuten in Stille zu sitzen, wird dir guttun.

Meditationsmusik übt generell eine sehr beruhigende Wirkung auf uns aus, da wir das Tempo unseres Atems der Musik anpassen.

Ob du nur 5 oder auch 20 Minuten dafür aufbringen kannst: jede noch so kleine Meditation hat eine positive Wirkung.

Den Einstieg kann dir eine App erleichtern, wie z.B.:

Natürlich gibt es viele weitere Apps, aber die aufgeführten nutze ich selbst und finde auch, dass sie sehr gut für Anfänger geeignet sind.

#7 Visualisierung

Auch hier wie beim Meditieren, ist der beste Zeitpunkt, um deine Ziele zu visualisieren, morgens bevor du in den Tag startest und abends bevor du schlafen gehst.

So hilfst du deinem Unterbewusstsein, deine Ziele und Träume zu verinnerlichen (zu manifestieren).

Was ist dein Ziel? Dein Traum? Was möchtest du erreichen?

Die Visualisierung ist ein unheimlich starkes Tool, um dir beim Erreichen deiner Ziele und Verwirklichen deiner Träume zu helfen.

Napoleon Hill sagte: „Wenn ein Mensch es denken kann, kann er es auch erreichen.“

Spitzensportler bedienen sich schon längst dieser Methode. Sie stellen sich bei ihrem Mentaltraining regelmäßig vor wie sie den Wettkampf gewinnen.

Das Ganze dauert gerade mal ein paar Minütchen, hat aber einen wahnsinnigen Effekt auf dein Leben.

Wie visualisiert man richtig?

Suche dir dazu einen ruhigen Ort, mache es dir bequem und schließe die Augen.

Stelle dir vor, wie es ist, wenn du deinen Zielzustand erreicht hast.

Wo bist du? Wer ist bei dir? Was siehst du? Wie fühlt sich das an?

Male dir dieses Bild vor deinem geistigen Auge in allen Farben und Formen aus und erlebe es mit all deinen Sinnen.

Fast noch wichtiger, wie dir das Bild vor Augen zu führen, ist es welche Emotionen du hiermit verbindest.

Wie fühlt sich das für dich an, wenn du deinen Zielzustand erreicht hast?

Vielleicht möchtest du auch ein ganz bestimmtes Lied im Hintergrund laufen lassen, wenn du die Visualisierung vornimmst oder eine Duftkerze anzünden.

Diese beiden Methoden machen die Visualisierung noch intensiver.

Warum ist visualisieren wichtig?

Durch das tägliche Visualisieren lenkst du deinen Fokus auf den Zielzustand und programmierst somit dein Unterbewusstsein darauf, alles Mögliche dafür zu tun, um dieses zu erreichen.

Dein Gehirn unterstützt dich dabei, denn dies kann nicht unterscheiden, ob du dieses Bild wirklich siehst oder ob du es dir vor deinem inneren Auge nur vorstellst. 

Es ist nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass du deine Ziele somit erreichst, viel größer, sondern du startest auch mit einem kraftvollen Bild von deinem zukünftigen Ich in den Tag.

#8 Sport oder Stretching

Morgenroutine Ideen - Sport oder Streching?
Fotocredit: Zen Bear Yoga on Unsplash

Damit auch die müden Muskeln wissen, dass es Zeit wird für einen neuen Tag, her mit der Bewegung.

Hilf deinem Körper kraftvoll in den Tag zu starten.

Und wenn du eher weniger der Morgenmensch bist und keine Lust auf Joggen oder ein volles Workout hast, dann tut es auch ein kleines Stretching, um deinen Körper und die noch absolut müden Muskeln aus dem Schlaf zu holen.

Das Stretching beugt zudem Verletzungen vor und hilft dir, flexibler zu werden.

Oder wie wäre es mit einem kleinen Sonnengruß aus dem Yoga?

Falls du dich für ein Sportprogramm am Morgen entscheidest, am besten auf leeren Magen, das sorgt dafür, dass nochmal eine extra Ladung Kalorien verbrannt wird.

#9 Podcast, Artikel, Motivationsvideo

Egal ob du lieber Videos siehst, dir einen Artikel durchliest oder dir was für auf die Ohren holst, etwas Inspirierendes am Morgen zu hören, zu sehen oder zu lesen sorgt für eine extra Portion Energie und Motivation.

Es gibt unendlich viele tolle Videos, Artikel, oder Podcasts. Am besten schaust du, was dich gerade in deinem Leben am meisten beschäftigt oder was du eventuell verbessern möchtest.

Achte darauf, dass es etwas ist, was dich in deinem Leben voranbringt und dir ein gutes Gefühl gibt.

Meine Morgenroutine

Meine Morgenroutine beinhaltet fast alle oben genannten Punkte.

  • Warmes Wasser ohne Zitrone (5 Min.)
  • Journaling (25-35 Min.)
  • Meditation (Hier spielt bei mir die Dankbarkeitsübung mit rein, da die Meditation diese beinhaltet) (11-20 Min.)
  • Visualisierung (7 Min.)
  • Sport oder Stretching (14-30 Min.)

Je nachdem, wo ich gerade in meinem Leben stehe oder an welchen Punkten ich gerade arbeite, investiere ich mal mehr oder mal weniger Zeit in die einzelnen Übungen.

Die Zeit vergeht meist wie im Flug und ich genieße es jeden Morgen in vollen Zügen.

Die Morgenroutine gibt mir ein unglaublich gutes Gefühl und ich starte voller Energie, gelassen und entspannt in den Tag.

Morgenroutine – Das Fazit

Eine Morgenroutine ist ein sehr kraftvolles Tool, um mehr Struktur, Dankbarkeit, Energie, Gelassenheit, Wohlbefinden, Freude, innere Ruhe und Balance in dein Leben zu bringen – je nachdem welche Übungen sie enthält.

Es bringt dich zwar nicht um, wenn du keine hast, aber es bringt dich auch nicht voran.

Selbst wenn du dir nur eine der oben genannten Ideen herauspickst, selbst nur die eine, nur 5 Minuten, wird das eine überaus positive Wirkung auf dein Leben haben. 

Noch 4 Dinge

#1 Solange du deine Morgenroutine durchführst, lass das Internet an deinem Handy aus und schalte dieses am besten auf lautlos. Wenn das Ding alle 5 Minuten surrt, kannst du auch beim Meditieren nicht abschalten.

#2 Lege das Handy am Abend am besten so weit vom Bett entfernt hin, dass du aufstehen musst, wenn der Wecker klingelt und du nicht zu leicht in die Versuchung gerätst, den Snooze-Button zu drücken und dich nochmal umzudrehen.

#3 Versuche nicht alles auf einmal zu ändern oder 5 Übungen gleichzeitig auszuprobieren. Lass die Sache langsam angehen. Schritt für Schritt. Nimm dir die Zeit, die du für die Umstellung oder Veränderung brauchst.

#4 Mache dir am besten eine Liste von den Dingen, die du am Morgen erledigen möchtest. Manchmal sind wir morgens noch so verpennt, dass wir uns im ersten Moment gar nicht daran erinnern können, was wir eigentlich tun wollten. Bis es uns dann wieder einfällt, sind gut und gerne mal schon 15-20 Minuten rum.

#5 Falls es mal nicht klappen sollte mit der Morgenroutine, keine Sorge, dann hat es heute nicht geklappt, dann versuchst du es eben morgen wieder. Hauptsache du bleibst am Ball.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, ja, aber dazu zählen auch die guten Gewohnheiten.

Also fang am besten heute noch damit an, dir welche anzueignen!

Denn du weißt ja: Nichts bewegt sich, bis du es tust!

Deine Julie