Vision Board

Vision Board erstellen: Step by Step zu deiner Zukunftsvision

Erfolgreiche Menschen haben es, Stars schwören darauf und auch in der breiten Masse wird es immer beliebter – das Vision Board.

Ein unheimlich kraftvolles Tool, das dich dabei unterstützt deine Träume und Wünsche noch schneller zu realisieren.

In diesem Post findest du alle Antworten rund ums Thema, sowie die ultimative Anleitung, wie du dir ein eigenes Vision Board erstellst.

Los geht’s! 

Was ist ein Vision Board?

Was ist ein Vision Board und wie sieht es aus?
Fotocredit: Andy Art on Unsplash

Bei einem Vision Board handelt es sich um eine Zielcollage aus verschiedenen Teilbereichen deines Lebens.

Wie sieht ein Vision Board aus?

Ein Vision Board ist meist ein großes rechteckiges Brett oder auch fester Karton, auf welches verschiedene Bilder, Sprüche, Überschriften etc. aufgeklebt werden.

Was schreibt man auf ein Vision Board?

Alles, was deine Zukunftsvision enthalten soll.

Das können motivierende Sprüche oder Zitate sein, Affirmationen, inspirierende Wörter oder alles weitere, was für deine Ziele/Wünsche/Träume und Vision steht.

Welche Arten von Vision Boards gibt es?

DIY

Die gute alte DYI-Bastel-Methode: Karton, Schere, Kleber, Zeitschriften und los geht’s.

Hierzu nutzt du einfach ein großes, festes Stück Pappe, nimmst dir einen Stapel Zeitschriften und schneidest all die Bilder, Sprüche, Überschriften etc. aus, die dir intuitiv gut gefallen.

Danach ordnest du erst einmal alles grob auf dem Karton an und schaust, wie das Ganze ein stimmiges Bild ergibt.

Hier gibt es keine Regeln bei der Anordnung.

Du kannst

  • gleiche Themen zusammenfassen
  • links die kurzfristigen Ziele, mittig die Ziele für die kommenden Jahre und rechts deine langfristigen Ziele packen
  • nach Farben gehen
  • etc.

hier sind deiner Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt.

Digitale Vision Boards

Pinterest

Du erstellst auf Pinterest einfach eine Pinnwand mit dem Namen Vision Board und suchst dann nach Bildern die zu deinen Träumen/Wünschen/Zielen passen und pinnst sie auf das Board.     

Du kannst im Übrigen auch alle Bilder von Pinterest herunterladen, nur für den Fall, dass du dir später doch noch ein analoges Board erstellen möchtest.

Hier ein kleines Beispiel (in Englisch), wie du Pinterest als Vision Board nutzen kannst:

Canva

Canva ist eines meiner absoluten Lieblingstools, wenn es um das Kreieren von Bildern, Collagen, Social Media Posts, Präsentationen, Einladungen etc. geht.

Dieses Tool ist kostenfrei und ein absoluter Segen für die Menschen, die keine Grafikdesigner sind, dennoch aber selbst tolle Grafiken spielend einfach erstellen möchten.

Hier kannst du in verschiedenen Formaten Bilder, die du dir vorher im Internet herausgesucht hast hochladen und sie dann nach Belieben anordnen.

Du hast hier ebenfalls die Chance Schriftzüge, Zitate, Sprüche etc. einzusetzen.

Wenn du mit deinem Vision Board fertig bist und es nicht nur online oder digital nutzen möchtest, kannst du auch gegen einen Aufpreis sogar den Service von Canva nutzen und dir das große Bild ausdrucken und zusenden lassen.

Wo findest du die Fotos für dein Vision Board?

Zum einen hat Canva selbst eine große Foto-Mediathek mit kostenlosen und kostenpflichtigen Fotos.

Ansonsten kann ich dir noch die beiden Plattformen Pixabay und Unsplash empfehlen.

Ich bin ein absoluter Fan von Unsplash und finde, dass du hier die beste, kostenfreie Auswahl hast.           

Gekaufte Vision Boards

Natürlich gibt es mit diesem Vision Board Hype bereits Bücher zum Thema, wie du dein Vision Board richtig erstellst, sowie jede Menge Zubehör, wenn du keine Lust hast groß die Bastelschere und den Klebstift auszupacken.

Viele tolle Ideen hierzu findest du z.B. auf Etsy.

Warum jeder ein Vision Board erstellen sollte

Brauche ich überhaupt ein Vision Board? In meinen Augen lautet die Antwort ganz klar JA!

Das wäre ein bisschen so, wie wenn jemand fragen würde, brauche ich überhaupt Wünsche oder Träume in meinem Leben?

Natürlich!

Ich finde jeder sollte mindestens einmal sein eigenes Vision Board erstellt haben.

Denn wenn man das erst einmal gemacht hat, dann kommt man meist auf den Geschmack und realisiert überhaupt erst, was so ein Board alles für einen tun kann.

Denn so ein Vision Board birgt jede Menge Vorteile.

5 starke Vorteile eines Vision Boards

5 starke Vorteile eines Vision Boards - Viele Fotos auf einem Haufen
Fotocredit: Nicole Saavedra on Unsplash

#1 Fokus auf deine Ziele/Wünsche/Träume/Vision

Indem du deine Ziele/Träume/Wünsche/Vision jeden Tag aufs Neue vor Augen hast, und zwar je nachdem wo du das gute Stück aufhängst und somit mehrere Male über den Tag verteilt siehst, lenkst du deinen Fokus intensiv darauf.

Und wie wir alle wissen: Wohin du deinen Fokus lenkst, dahin fliesst auch deine Energie.

Hinzukommt, dass wir damit unseren Fokus jeden Tag messerscharf auf unsere Ziele/Träume/Wünsche/Vision lenken.

So bleiben wir die ganze Zeit am Ball und werden auch jeden Tag etwas dafür tun, diesen näherzukommen – sei es bewusst oder unbewusst.

Dementsprechend erfüllen sich unsere Wünsche auch viel schneller, als wenn wir zwar einen Traum haben, diesen aber nicht täglich vor uns sehen. Da es gerade in stressigen Zeiten gut und gerne passieren kann, dass wir an gar nichts mehr denken, außer an die aktuellen To Do’s.

#2 Klarheit

Allein beim Erstellen des Vision Boards erlangt man so viel mehr Klarheit darüber, was man eigentlich wirklich will.

Manchmal glauben wir bestimmte Ziele zu verfolgen, weil uns diese glücklich machen werden.

Wenn wir dann aber die dazugehörigen Bilder sehen, merken wir, dass das gar nicht so ein rasantes Gefühl in uns auslöst oder dass sich das irgendwie doch nicht so stimmig anfühlt, wie wir zu Beginn dachten.

Andersrum kann es dir auch passieren, dass du durch Zeitschriften oder Online-Magazine blätterst und dich plötzlich Bilder mit Vorhaben, Dingen oder Situationen ansprechen, die du so vorher gar nicht auf dem Schirm hattest.

#3 Inspiration

Ein Vision Board inspiriert uns jeden Tag aufs Neue einen Schritt weiter in Richtung unserer Ziele/Träume/Wünsche und Vision zu gehen.

Du kannst auch eine Frage auf dein Vision Board packen, wie z.B.: Was kann ich heute dafür tun, um meinen Träumen ein Stück näherzukommen.

Allein durch den Anblick der Bilder, wirst du täglich neue Inspirationen erhalten, was du dafür tun kannst, um weiterzukommen.

#4 Unterbewusstsein täglich neu programmieren

Durch dein Vision Board vermittelst du deinem Unterbewusstsein tagtäglich deine Zukunftsvision – da soll‘s hingehen – da will ich hin!

Somit programmierst du deinen Filter im Gehirn neu.

Je öfter du dir die Bilder ansiehst und sie dir verinnerlichst, desto mehr wird sich dein innerer Filter darauf ausrichten Möglichkeiten zu finden, wie du dorthin kommst.

Deswegen ist es zu Beginn nicht wichtig dir über das „Wie“ Gedanken zu machen oder dir den Kopf darüber zu zerbrechen.

Du kannst dir natürlich gerne die Frage stellen: Wie werde ich dieses Ziel erreichen? Und dann lass dein Unterbewusstsein daran arbeiten.

#5 Energie

Wie fühlt man sich, wenn man morgens aufsteht und sich zuerst sein Vision Board ansieht mit wunderschönen Bildern auf denen seine eigenen Träume abgebildet sind?

Es wird dir ein großes Lächeln aufs Gesicht zaubern, es wird dich glücklich machen und das wiederum verleiht dir einen guten Start in den Tag und du bekommst mehr Energie.

Wir sind Energie.

Zu Eso-Spiri?

Ok, warte, lass es mich dir erklären.

Wir sind vergleichbar mit einem Radiosender. Den Sender, den wir einstellen, dessen Signal empfangen wir auch.

Soll heißen, wenn du morgens mit dem falschen Fuß zuerst aufstehst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dir an diesem Tag noch mehr Missgeschicke passieren werden oder dass dir ein Idiot nach dem anderen über den Weg läuft sehr hoch.

Genauso umgekehrt, wenn du verliebt bist, sind alle Menschen plötzlich so freundlich, du wirst viel öfter angesprochen, es ergeben sich plötzlich Möglichkeiten, die vorher nicht da waren etc.

Das was du ausstrahlst, das kommt auch zurück.

Also sollten wir schon am frühen Morgen dafür sorgen, dass wir in einer positiven Energie sind.

Diese positive Energie entsteht unter anderem aus Gefühlen wie z.B. Dankbarkeit, Freude, Liebe, Glück etc.

In diesem TedTalk (in Englisch) von Maria – Moderatorin, Beauty Lable Besitzerin und Miss Indonesia erfährst du, wie sie das Vision Board für sich schon im frühen Alter genutzt hat, um sich ihre Träume zu erfüllen.

Was ist, wenn ich unkreativ bin?

Keine Angst, deine Intuition wird dich leiten.

Wir sind hier nicht im Kunstunterricht und dein Board wird auch nicht benotet.

Es muss auch keine perfekte Collage sein, sondern es sollte einfach zu dir sprechen, die Bilder sollen Gefühle in dir auslösen, die dich dazu bringen am Ball zu bleiben und die dich tagtäglich an deine Träume/Wünsche/Ziele erinnern.

Wie du Schritt für Schritt dein persönliches Vision Board erstellst

#1 Lebensbereiche auswählen

Unser Leben unterteilt sich ja in verschiedene Bereiche, wie z.B.:

  • Arbeit/Beruf/Berufung/Karriere
  • Beziehungen
  • Finanzen
  • Abenteuer
  • Familie/Freunde
  • Gesundheit
  • Wohnraum
  • Spiritualität
  • Charakter
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Etc.

Hier kannst du schon mal auswählen, welche Lebensbereiche du gerne mit dem Vision Board abdecken möchtest.

Bei diesem Schritt kann dir das Lebensrad eine große Unterstützung sein.

Hier geht es erst einmal um die Bestandsaufnahme – wo steh ich denn eigentlich gerade in meinem Leben in meinen verschiedenen Lebensbereichen?

Im späteren Schritt der Ziele/Wünsche/Träume/Vision kann das Rad dann auch dazu genutzt werden, um die Zielvorstellung zu definieren.

#2 Brainstorming

Jetzt kommt ein wunderbarer Teil – das Träumen.

Einfach mal den Verstand ausschalten und die Gedanken treiben lassen.

Alles ist möglich.

Frage dich einfach, was wäre das Größte für dich, das du in dem jeweiligen Lebensbereich erreichen willst? Sozusagen die Mount Everest Spitze?

Wie immer geht es beim Brainstorming darum erst einmal nur Ideen aufzuschreiben, ohne sie zu bewerten.

Das kann zu Beginn extrem schwerfallen, denn wenn wir groß träumen, dann läuten in unserem Gehirn gleich alle Alarmglocken – ist die jetzt vollkommen übergeschnappt?!

Aber das ist ganz normal und geht jedem von uns so, also lass dich davon nicht aus der Bahn bringen.

Es ist ja auch noch nichts in Stein gemeißelt, einfach erst mal aufschreiben, was z.B. so ganz verrückte Ideen wären, von denen du träumst.

#3 Ziele/Wünsche/Träume/Vision klar definieren

Im nächsten Schritt geht es darum deine Ziele/Wünsche/Träume/Vision klar zu definieren.

Und auch hierbei geht es wieder darum unseren Verstand eher mal außen vor zu lassen, denn es passiert einfach viel zu schnell, dass er uns versucht eine Sache auszureden, bevor die Idee überhaupt zum Leben erweckt wurde.

Wenn dein Verstand dir also dazwischen grätscht und dir etwas ausreden möchte, dann beruhige ihn einfach: Keine Sorge, das ist ja nur eine Idee, es ist noch nichts in Stein gemeißelt.

Stelle dir auch hier zu Beginn am besten die Frage: Wenn alles möglich wäre und wenn die Antwort auf alles, wonach ich frage ja lauten würde, welchen Traum, würde ich mir in diesem Lebensbereich gerne erfüllen?

Lass deine Gedanken treiben und schau, wo sie dich hinbringen.

Eine kleine Randnotiz: Wenn dir dein Ziel Angst einjagt, im Sinne von, dass du das eh nicht schaffen wirst und Selbstzweifel in dir aufkommen lässt, dann hat es eine ordentliche Größe und sollte auf jeden Falls aufs Board. J

Aber keine Sorge, du musst jetzt hier nicht nur Mammut-Ziele draufpacken.

Lass deinen Gedanken einfach freien Lauf und sieh, was dabei herauskommt.

#4 Materialien, Bilder, Spüche etc. besorgen

Materialien für Vision Board sammeln - Magazine, Sprüche etc.
Fotocredit: Nicola Styles on Unsplash

Nach dem Träumen mein zweiter Lieblingspart – mit Spaßgarantie.

Du hast deine Ziele/Wünsche/Träume/Vision klar definiert?

Dann kannst du jetzt damit beginnen die dazugehörigen Bilder, Sprüche, Slogan etc. zu suchen.

Sei es in Zeitschriften, im Internet, von Postkarten etc. hier gibt es keine Vorschriften.

Sammel so viel Bilder wie möglich.

Es müssen ja nicht alle auf das Vision Board schaffen, aber bei einer größeren Auswahl kristallisiert sich später doch immer mehr heraus, was du wirklich willst.

Höre auf deine Intuition und lass dich von ihr leiten.

Bei diesem Teil kann es auch passieren, dass du merkst, dass dir manche Dinge doch gar nicht so wichtig sind, wie du zu Beginn dachtest.

Das ist absolut ok.

Das Ganze hier ist auch ein bisschen eine Selbsterkundungstour, nichts ist in Steil gemeißelt, du kannst deine Ziele/Wünsche/Träume/Visionen jederzeit anpassen, bis sich das Ganze für dich stimmig anfühlt und dir ein gutes Gefühl gibt.

#5 Vision Board erstellen

Wenn du dann alle Bilder, Sprüche, Slogans etc. zusammen hast, geht es ans Basteln bzw. digitales Zusammenstellen.

Hier gibt es keine Regeln, du kannst die Bilder so anordnen wie du möchtest.

Manche mögen es sehr akkurat und andere wiederum wild und verspielt.

Lege die Materialien erst einmal alle vor dir hin und dann setzte sie nach und nach zusammen wie ein Puzzle.

Manche fassen gerne die verschiedenen Lebensbereiche zusammen, so dass hier alles auf einer Stelle ist, andere wiederum schauen lieber, ob die Fotos stimmig miteinander sind (Farbe und Stil) und wieder andere bringen im linken Bereich ihre kleineren, kurzfristigen Ziele an, mittig ihre größeren mittelfristigen Ziele und rechts die großen langfristigen Ziele.

Schiebe die Bilder so lange hin und her bis es für dich ein stimmiges Gesamtbild ergibt und dir ein Strahlen aufs Gesicht zaubert.

#6 Vision Board gut sichtbar anbringen

Wenn du ein analoges Vision Board nutzt, sprich aus festen Materialien wie z.B. Pappe, Fotos etc. dann ist es natürlich wichtig diesem einen Platz zu geben, an dem es für dich gut sichtbar ist bzw. wo du ein paarmal am Tag daran vorbeiläufst.

Das Schlafzimmer ist ein beliebter Ort, da es einem dort natürlich nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen gut ins Auge springt.

Wenn du eher einen schmalen Flur hast, würde ich es dort vielleicht nicht aufhängen, da du sonst wahrscheinlich nur daran vorbeiläufst.

Es gibt aber auch viele, die sich mit ihren Träumen und Visionen zu Beginn selbst noch nicht so ganz sicher sind und deshalb Angst haben diese mit anderen Menschen zu teilen.

Vor allen Dingen, wenn man weiß, dass das nähere Umfeld nicht so viel von dem eigenen Traum hält und ihn uns am liebsten ausreden möchte.

Wenn du noch nicht soweit bist und dein Vision Board nicht sichtbar hinhängen willst, so dass es dein Partner, deine Familie und Freunde es sehen können, dann eignet sich am besten ein digitales Vision Board.

Dieses kannst du dir dann als Hintergrund auf dem Laptop, Handy oder Tablet speichern. Oder ganz einfach in einer Datei.

Wenn du dir dein Vision Board in einer Datei abspeicherst, dann solltest du dir die ersten 66 Tage am besten eine Erinnerung ins Handy machen, dass du es dir auch anschaust, denn du weißt ja – aus den Augen aus dem Sinn.

Warum die ersten 66 Tage? Das erfährst du hier.

#7 Halte das Vision Board aktuell

Wie oben bereits einige Male erwähnt – unsere Ziele, Träume, Wünsche und Visionen sind nicht in Stein gemeißelt.

Wie lautet ein Spruch so schön: Leben ist das was passiert, während Du dabei bist andere Pläne zu machen.

Wir befinden uns im ständigen Wandel, in einem Prozess.

Also kann es natürlich gut und gerne mal passieren, dass eine Sache, die du vor einem halben Jahr unbedingt noch wolltest, heute gar nicht mehr so wichtig für dich ist.

Oder, dass nun andere Dinge in deinem Leben Priorität bekommen haben.

Deswegen würde ich das Board mindestens einmal im Quartal mit der Frage prüfen, ob sich denn alles, was sich darauf befindet noch stimmig für mich anfühlt.

Manche erstellen ein Vision Board auch für jedes Quartal, andere für ein Jahr, wieder andere für 5 Jahre – das bleibt alles ganz allein dir überlassen.

Fehler, die du beim Erstellen deines Vision Boards vermeiden solltest

No Action

Das Board ist fertig, es hängt, du siehst es jeden Tag an und nichts passiert?

Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du bisher nicht ins Handeln gekommen bist.

Die Dinge zu visualisieren ist eine Sache, die Visualisierung durch ein Vision Board zu bekräftigen eine andere. Aber du weißt auch: Nichts bewegt sich, bis du es tust!

Wenn du nicht ins Handeln kommst, dann kannst du das beste Vision Board der Welt haben, es wird dir nicht viel bringen.

Du möchtest z.B. deinen Traumjob?

Dann bringt es nichts nur aufs Board zu starren – suche so viele Informationen darüber, wie nur möglich, bilde dich weiter, such dir deine favorisierten Unternehmen heraus, schreibe Bewerbungen, bereite dich gut auf die Vorstellungsgespräche vor etc..

Komm ins Handeln!

Vielleicht möchtest du noch den Satz mit aufs Board nehmen: Was kann ich heute dafür tun, um meinem Ziel ein Stückchen näherzukommen?

Bewertung

Bewerte deine Ideen nicht.

Noch bevor es manche Ideen aufs Board schaffen ersticken wir sie schon im Keim mit unseren Gedanken: Was ein Blödsinn; Das klappt doch eh nicht; Stell dir mal vor jemand sieht das, wie peinlich; etc..

Hör auf damit. Träumen ist erlaubt!

Wenn deine Intuition dir sagt, dass du das nicht möchtest, dann kannst du es dir ja nochmal überlegen, wenn dein Kopf dir allerdings sagt, dass das Blödsinn, idiotisch oder totaler Quatsch ist, dann solltest du es auf jeden Fall erst mal aufs Board packen.

Perfektionismus

Wie bereits gesagt, wir befinden uns nicht im Kunstunterricht und es gibt auch keine Noten.

Es geht uns oft so, dass wenn wir etwas machen, wir möchten, dass es richtig gut wird. Woran im ersten Moment ja auch nichts verkehrt ist.

Also starten wir voller Euphorie und nach dem ersten Höhenflug, bleiben wir vielleicht an der Definition unserer Ziele hängen oder an den Bildern, die nicht so recht passen oder, oder, oder.

Und wir beginnen damit das Projekt kurzer Zeit auf Eis zu legen, bis wir in der richtigen Stimmung sind, die richtigen Bilder gefunden haben oder unser Ziel klar definieren können. 

Prokrastination nennt man sowas.

Und weißt du was dahintersteckt? Selbstzweifel.

Selbstzweifel, dass du es schaffen kannst; das es möglich ist; dass dieses Ziel viel zu groß für dich ist; was andere sagen werden, wenn sie das Board sehen etc..

Lass dich davon nicht einlullen.

Besser ein fertiges B-Produkt als eine super 1A-Idee die noch in der Schublade liegt und darauf wartet fertiggestellt zu werden.

Stell es fertig, häng es auf und dann verbessere es über die Zeit hinweg bis es genau so ist, wie du es haben willst.

Denn wenn du es erst einmal vor Augen hast, dann wird es dich auch jeden Tag daran erinnern bereits an den Zielen/Träumen/Wünschen und Visionen zu arbeiten, die sich bereits auf dem Board befinden.

Aus dem Mangel heraus      

Ganz gefährlich! Ein Vision Board oder eine Visualisierung aus dem Mangel heraus zu erstellen.

Was meine ich damit?

Dinge auf dein Board zu packen oder zu visualisieren, weil du dich vielleicht mit jemand anderem verglichen hast und gesehen hast, dass es der Person viel besser geht als dir und jetzt willst du genau dasselbe haben.

Oder etwas aufs Board zu packen, womit du jemand anderen beeindrucken möchtest oder von dem du denkst, dass es deine Familie/Freunde/die Gesellschaft von dir erwartet.

Das sind alles Dinge, die sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht realisieren werden – hoffentlich, denn das sind nicht deine Träume und Wünsche.

Vielleicht möchtest du eine kurze Meditation machen, bevor du mit dem Board startest, dir Musik auflegen oder ein bisschen relaxen.

Im entspannten Zustand kommen uns viel mehr Ideen, es fällt uns viel leichter unsere Intuition wahrzunehmen und wir sind viel näher an uns dran als in dem ganzen Stress, Trubel und Lärm des Alltags.

Fazit

Es ist eine wunderbare Möglichkeit, die dich dabei unterstützt deine Träume, Wünsche, Ziele und Visionen zu erfüllen.

Darüber hinaus macht es auch noch unheimlich viel Spaß das Vision Board zu erstellen.

Du lernst unglaublich viel über deine wahren Wünsche, Träume, Ziele und Visionen und programmierst gleichzeitig dein Unterbewusstsein.

Eine wunderbare Kombi würde ich sagen.

Also leg los und beginne noch heute damit dein eigenes Vision Board zu erstellen, um auch dir die Zukunft zu erschaffen, die du verdient hast!

Ich wünsche dir viel Spaß und viel Erfolg dabei und wie immer wunderbare Erkenntnisse für deinen Weg.

Deine Julie

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