Dankbarkeit - Woman smiling

Dankbarkeit: Dein Weg zu mehr Freude und Glück im Leben

Dankbarkeit – ein großes Wort, welches meist nur kleine Taten erfordert, um Großes zu vollbringen.

Jeder von uns kennt dieses Gefühl und wenn wir mal ehrlich sind, es fühlt sich verdammt gut an.

Sei es ein kleines Dankeschön, weil man jemandem die Tür aufgehalten hat, ein Dankeschön von einem Kollegen, weil man für ihn eingesprungen ist oder ein Dankeschön gepaart mit einer großen Umarmung von deiner Freundin, weil sie dir mal wieder ihr Herz ausschütten durfte.

Es tut einfach gut ein Dankeschön zu bekommen.

Aber es tut nicht nur gut eins zu bekommen, mindestens genauso gut tut es auch, wenn man eins verschenkt.

Dankbarkeit ist wohl eine der besten Übungen, um sich gesund zu halten, sein Wohlbefinden zu steigern und mehr Freude am Leben zu verspüren.

Warum das so ist, erfährst du in diesem Artikel.

Warum ist Dankbarkeit so wichtig?

Wenn wir Dankbarkeit verspüren, dann erfahren wir gleichzeitig die Gefühle von Zufriedenheit, Freude und Glück.

Sie breiten sich wie ein warmer Sommerregen in uns aus.

Das wiederum hat nicht nur eine positive Auswirkung auf unsere Gesundheit, sondern auch auf unser Wohlbefinden und unsere mentalen Fähigkeiten.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“

Sir Francis Bacon

Durch Dankbarkeit haben wir das Gefühl mehr Fülle in unserem Leben zu erfahren, obwohl die Dinge, für die wir dankbar sind, schon vorher da waren. Aber erst durch die Dankbarkeit lernen wir sie auch zu wertschätzen.

Welche Auswirkungen hat Dankbarkeit auf uns?

Welche Auswirkungen hat Dankbarkeit?
Fotocredit: Courtney Cook on Unsplash

Wie sich Dankbarkeit auf unsere Gesundheit auswirkt

Mittlerweile gibt es mehrere Studien, die belegt haben, wie positiv sich das dankbar sein auf unsere Gesundheit auswirkt.

Denn Dankbarkeit …

  • … verbessert die mentale Gesundheit
  • … wirkt entzündungshemmend
  • … lindert Stress
  • … senkt den Blutdruck
  • … verbessert den Schlaf
  • … ist gut fürs Herz

Um nur einige der Punkte zu nennen.

Zudem werden durch das Empfinden von Dankbarkeit die Glückshormone Endorphine, Dopamin und Serotonin ausgeschüttet.

Krönt man die Dankbarkeit dann auch noch mit einer Umarmung wird zusätzlich das Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet, welches stress- und schmerzlindernd wirkt.

Wie sich Dankbarkeit auf unser Wohlbefinden und unsere mentalen Fähigkeiten auswirkt

Die Dankbarkeit stärkt nicht nur unsere Gesundheit, sondern steigert auch unser Wohlbefinden und hilft uns dabei ein positives Mindset zu kreieren.

Dankbarkeit …

  • … hilft uns dabei unsere Denkweise positiv zu beeinflussen
  • … steigert das Wohlbefinden
  • … lässt uns optimistischer in die Zukunft blicken
  • … steigert das Selbstwertgefühl
  • … macht uns zufriedener und ausgeglichener
  • … hilft uns dabei freundlicher zu uns selbst und anderen gegenüber zu sein

Was sich ändert, wenn du dankbar bist

Kurzum – einfach alles.

Nicht nur, dass Dankbarkeit die oben genannten Auswirkungen auf die physische, sowie mentale Gesundheit und das Wohlbefinden haben, nein, auch deine ganze Haltung und Einstellung werden sich ändern.

Indem du dich auf das konzentrierst, wofür du dankbar bist, lenkst du deinen Fokus auf das, was du bereits im Leben hast und nicht auf das, was dir noch fehlt.

Du schärfst deinen Blick für die Fülle in deinem Leben, nicht für die Mängel.

Jeder von uns hat beides im Leben – Fülle und Mangel. Je nachdem worauf du deinen Fokus ausrichtest, dort fließt auch deine Energie hin und das wirst du auch immer mehr in dein Leben ziehen.

„Es kostet nichts dankbar zu sein, doch es ändert einfach alles.“

Wie fühlt sich Dankbarkeit an?

Dankbarkeit ist ein einzigartig positives Gefühl, welches viele als ausbreitende Wärme in der Brust verspüren.

Wir fühlen uns glücklich und leicht beschwingt, teilweise fast wie in einem Glücksrausch – je nach Intensität des Gefühls. Verantwortlich hierfür sind die Glückshormone, welche der Körper beim Fühlen von Dankbarkeit ausschüttet.

Vieles wirkt plötzlich so viel leichter und einfacher und man hat viel eher das Bedürfnis auch anderen etwas Gutes zu tun.

Wie drückt man Dankbarkeit aus?

Es gibt mehrere Möglichkeiten Dankbarkeit auszudrücken, z.B. durch Empathie, Wertschätzung, Anerkennung oder ein einfaches Lächeln.

Wichtig ist nur, dass man sie ausdrückt.

In unserer schnelllebigen Welt wird immer mehr als selbstverständlich angesehen. Umso wichtiger ist es hin und wieder mal kurz inne zu halten und den Mitmenschen seine Dankbarkeit auszudrücken, sei es mit einem gesprochenen Wort, schriftlich oder durch eine kleine Geste.

Ein kleines: „Vielen Dank, das ist sehr nett von Ihnen.“ Wird nicht nur deiner Person gegenüber, sondern auch dir guttun.

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Dankbarkeit lernen: 5 Möglichkeiten, um Dankbarkeit zu trainieren

Dankbarkeitstagebuch
Fotocredit: Alexa Williams on Unsplash

#1 Dankbarkeitstagebuch

Der Klassiker – Indem du dir jeden Tag vor Augen hältst, wofür du dankbar bist, lenkst du deinen Fokus auf die Fülle, die bereits in deinem Leben besteht.

Du bringst dein Mindset in eine positive Stimmung und wirst optimistischer.

Das Niederschreiben der Dinge, wofür man dankbar ist, wurde bereits wiederholt in verschiedenen Studien eingesetzt – jedes Mal mit großem Erfolg.

Nicht umsonst ist das 6-Minuten-Tagebuch* von Dominik Spenst so beliebt.

Hier werden jeweils morgens und abends 3 Dinge eingetragen für die du dankbar bist.

So stimmst du dich am Morgen gleich positiv auf den Tag ein und beendest diesen auch wieder so.

Es bedarf nicht viel jeden Tag ein paar Dinge zu finden, für die du dankbar bist und diese zu notieren, aber langfristig gesehen hat das einen sehr großen Einfluss auf dein Leben.

#2 Dankbarkeitsbrief

Wenn du mal so in Ruhe überlegst, dann gibt es doch bestimmt ein paar Menschen in deinem Leben, denen du für etwas dankbar bist.

Es tut nicht nur gut deinen Dank auszudrücken, auch die Personen, die deinen Dank empfangen, werden sich unheimlich darüber freuen, da dies wiederum eine Wertschätzung und Anerkennung ihrer Person ist.

Sei es ein Brief, eine kleine Karte, eine E-Mail oder zur Not auch eine WhatsApp.

Indem du deinen Dank gegenüber einer anderen Person ausschreibst, tust du gleich euch beiden etwas Gutes.

#3 Dankbarkeitsgedanke am Morgen

So startest du besonders gut in den Tag.

Schließe am Morgen kurz die Augen und bedanke dich für mindestens 3 Dinge, für die du heute dankbar sein wirst. Dinge, die dir den Tag über passieren werden, wie z.B. „Vielen Dank für die positiven Menschen, denen ich heute begegnen werde“ oder „Vielen Dank für den wunderbaren Tag, den ich heute erleben werde“.

Indem du deine Dankbarkeit und somit deine Energie schon darauf ausrichtest, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass dieses auch in Kraft tritt.

Wenn du dich z.B. bereits am Morgen für den wunderbaren Tag bedankst, den du erleben wirst, sendest du diesen positiven Gedanken an dein Gehirn und an dein Unterbewusstsein und somit startest du mit einer ganz anderen Erwartungshaltung in den Tag.

Zudem wissen wir ja, dass positive Gedanken positive Gefühle kreieren, also Doppel Win Win.

#4 Dankbarkeitsglas

Eine besonders schöne Übung, für die du folgende Utensilien benötigst:

  1. Ein Einmachglas
  2. Kleine viereckige Zettel (bunt)
  3. Einen Stift

Nun schreibst du am Ende jeder Woche auf einen Zettel, wofür du in dieser Woche dankbar warst. Dann faltest du ihn zusammen und wirfst ihn in das Glas.

Am Ende des Jahres hast du ein großes buntes Glas voll mit Dingen, für die du dankbar bist.

Du kannst die Zettel dann nacheinander durchgehen und in positiven Erinnerungen schwelgen, was das Jahr dir alles Wunderbares beschert hat.

#5 Dankbarkeitsliste

Nimm dir ein Blatt und nummeriere es durch bis 100.

Darüber schreibst du „Ich bin dankbar …..“ und dann füllst du jede Zeile nach und nach aus.

Der Anfang ist leicht, aber nach und nach wirst du feststellen, dass du etwas nachdenken musst.

Das ist auch gut so, denn dann kommen meist Dinge zum Vorschein, die du vorher für selbstverständlich gehalten hast und die du dir somit nochmal bewusst vor Augen führst.

Fazit

Thank you - Dankbarkeit
Fotocredit: Courtney Hedger on Unslpash

Alles beginnt mit der Dankbarkeit. Sie ist eine wunderbare Energie, mit der du dir und den anderen etwas Gutes tun kannst. Sie wird dir großartige Dinge in dein Leben bringen, denn das, was du säst, das erntest du auch

Darum solltest du sie auch unbedingt jeden Tag praktizieren.

Dankbarkeit ist eine der Dinge, die, auch wenn sie nur im Kleinen praktiziert wird einen unheimlich großen und positiven Einfluss auf dein Leben hat.

In diesem Sinne möchte auch ich DANKE sagen – Danke, dass du diesen Artikel bis zu Ende gelesen hast und danke, dass du dich dafür entschieden hast für dich und deine Träume loszugehen und dass ich dich auf diesem Weg ein Stück weit begleiten darf.

Deine Julie

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