Nach den Sternen greifen - oder auch nach dem Mond. So manifestierst du richtig

Erfolgreich Manifestieren: So gehen deine Wünsche in Erfüllung

Manifestieren: Das was du ausstrahlst, das ziehst du auch an!

Kommt dir die folgende Situation bekannt vor?

Du triffst auf jemanden, dem du bereits ansiehst, dass er einen schlechten Tag hat und auf deine Nachfrage hin bekommst du einen Kommentar zurück wie z.B.: Ich bin heute mit dem falschen Fuß aufgestanden!

Und dreimal darfst du raten.

Genau!

Das zieht sich durch den ganzen Tag, alles scheint schief zu laufen und es passiert ein Missgeschick nach dem anderen.

Oder eben das Gegenteil ist der Fall.

Hattest du z.B. schon mal den Fall, dass du über beide Ohren verliebt warst und total beschwingt durch den Tag gegangen bist?

Plötzlich ist es eine ganz andere Welt.

Die Leute sind auf einmal so freundlich und herzlich.

Und falls einer das nicht ist, dann geht es dir gerade mal sonst wo vorbei und du denkst nicht weiter darüber nach.

Plötzlich scheinen dir Dinge zu gelingen, die dir sonst eher schwerfallen oder vielleicht sogar misslingen.

Es ist auf einmal eine ganz andere Welt.

Warum?

Weil du einen ganz anderen Energielevel hast und alles auf demselben Energielevel auch anziehst.

Was genau bedeutet manifestieren eigentlich?

Auf Wikipedia findet sich folgende Erklärung: Als Manifestation (von lateinisch manifestare ‚handgreiflich machen‘) wird das Sichtbarwerden oder Sich-offenbaren von Dingen aller Art bezeichnet, die vorher unsichtbar bzw. gestaltlos oder gar nicht-existent waren.

In dem Zusammenhang mit deinen Träumen und Zielen bedeutet manifestieren also nichts Anderes wie etwas in deinem Äußeren sichtbar bzw. greifbar zu machen, was vorher nur in deinem Inneren – deinen Gedanken, deinem Unterbewusstsein existiert hat.

Deswegen sagt man ja auch: Alles wird zweimal erschaffen, zuerst in unseren Gedanken und dann in der Realität.

Kann jeder manifestieren?

Wir alle manifestieren tagtäglich.

Wir haben Gedanken, die wiederum Gefühle kreieren, die uns wiederum dazu bringen eine gewisse Verhaltensweise anzunehmen, die uns wiederum die Resultate in unserem Leben bescheren.

Und dann geht die Schleife wieder von vorne los.

Also ja, jeder kann manifestieren und jeder tut es auch.

Wie kann ich etwas manifestieren? Mit diesen 3 einfachen Schritten funktioniert‘s!

Ein klares Ziel vor Augen

Definiere dein Ziel/Wunsch/Traum, und zwar glasklar.

Was ist dein Ziel/Traum/Wunsch?

Was möchtest du erreichen?

Was möchtest du erschaffen?

Wie soll dein Leben in der Zukunft aussehen?

Oft Höre ich so Aussagen, wie z.B.: Ich …

  • … wäre gerne erfüllter
  • … wünsche mir mehr Leichtigkeit in meinem Leben
  • … wäre gerne glücklicher
  • … hätte gerne weniger Stress

Im ersten Moment hört sich das natürlich verlockend an. Was hier aber fehlt, ist die genaue Definition.

Was bedeutet mehr Leichtigkeit oder ein erfüllteres Leben für dich?

Wie bist du dann, wenn du so bist?

Was ist dann anders in deinem Leben?

Dein Ziel/Wunsch/Traum muss so spezifisch und detailgetreu wie möglich beschrieben werden, und zwar am besten in schriftlicher Form!

Achtung bei der Formulierung

Auch die Formulierung deines Zieles spielt eine unheimlich große Rolle beim Manifestieren.

Du solltest dein Ziel auf jeden Fall in der Gegenwart formulieren, und zwar so, als hättest du es bereits erreicht.

Wenn du dein Ziel z.B. gerne in den nächsten 3 Jahren erreichen möchtest, dann notiere dir das Datum in der Formulierung. Wie z.B. ab dem Datum XY verdiene ich netto 500 Euro mehr.

Hier nochmal ein ganz dicker Reminder – Sei spezifisch.

Wenn du dir z.B. wünschst 15 kg abzunehmen, dann solltest du vielleicht „auf eine gesunde Art und Weise“ dazuschreiben. Nicht, dass du krank wirst und deswegen 15 kg abnimmst.

Wünsche sollten ganz genau definiert werden – so spezifisch wie möglich.

Gerne unterschreibe ich meine Formulierung auch noch mit den folgenden beiden Sätzen: So sei es! So oder noch besser!

Denn ganz ehrlich, manchmal trauen wir uns einfach nicht nach den Sternen zu greifen, wir wollen ja nicht gleich zu gierig wirken und halten unsere Träume und Wünsche somit gern etwas kleiner.

Aber du weißt nie, was hinter der nächsten Ecke auf dich wartet und vielleicht ist es ja noch viel besser als das, worum du gebeten hast – also warum nicht einfach den kleinen Satz „So oder noch besser“ hinzufügen und dem Schicksal freie Hand lassen.

Verbinde deinen Gedanken mit einem Gefühl

Es reicht nicht aus dir in deinen Gedanken vorzustellen, wie du bist oder wer du sein wirst und was passiert, wenn du dein Ziel erreicht hast.

Du solltest es auch fühlen.

Wie fühlst du dich, wenn du deinen Wunschzustand erreicht hast?

Was ist das höchste und beste Gefühl, welches du deinem Wunschgedanken zuordnen kannst?

Spür dich richtig rein und fühle die Gefühle, wie sie sich langsam in dir ausbreiten. Sei es Glück, Liebe, Dankbarkeit, Fröhlichkeit etc..

Dankbarkeit ist sowieso ein wunderbares Gefühl um zu manifestieren, sowie Vertrauen.

Du brauchst das Vertrauen, dass sich dieses Ziel für dich verwirklichen kann.

Du musst nicht wissen wie es passiert, aber einfach nur das tiefe Vertrauen haben, dass es passiert.

Zuerst kommt das Vertrauen und dann der Beweis.

Steigere deinen Energielevel

Wir sind wie ein Radiosender – die Frequenz, welche du einstellst, diesen Sender empfängst du auch.

Du möchtest ein Ziel/Traum/Wunsch verwirklichen, das jede Menge positiver Gefühle mit sich bringt. Dann beginne bereits jetzt deinen Energielevel zu steigern, indem du dich in diese Energie hineinbegibst.

Indem du dich z.B. in Dankbarkeit übst, für das, was du bereits alles in deinem Leben hast. Oder indem du z.B. damit beginnst deine Erfolge (mögen sie noch so klein sein) aufzuschreiben und diese wertschätzt.

Komme ins Handeln

Hier der letzte Schritt, welcher genauso wichtig ist, wie die anderen.

So oft hört man Sätze wie z.B. du musst es nur …:

  • … glauben
  • … ganz fest wollen
  • … immer wieder visualisieren

Und grundsätzlich sind die Aussagen absolut korrekt. Das Wörtchen „nur“ würde ich hier allerdings rausstreichen.

Es hilft nicht „nur“ die positiven Gedanken zu haben und „nur“ positive Gefühle zu erzeugen. Du musst auch den Hintern hochbekommen und die notwendigen Schritte dazu unternehmen.

Und hier liegt für ganz viele nicht erfüllte Träume der Hund begraben.

Jeder hätte gerne die ultimative Bikinifigur, aber nur ganz wenige gehen 3-5 x die Woche dafür trainieren und ernähren sich gesund.

Jeder hätte gerne ein hohes 5-stelliges Jahreseinkommen, aber nur die wenigsten sind bereit sich in ihre Arbeit reinzuknien, extra Schichten einzuschieben, sich weiterzubilden etc…

Jeder ist immer Feuer und Flamme, wenn sie hören, dass man ausgewandert ist, auf der sonnigen Seite des Lebens wohnt und die ganzen Vorzüge des Insellebens genießt. Aber nur die wenigstens sind bereit ihr altes Leben, sowie Freunde und Familie hinter sich zu lassen, um das haben zu können.

Was ich damit sagen möchte ist, dass alles seinen Preis hat. Und die Frage dazu ist, ob du bereit bist diesen Preis zu zahlen.

Wünschen alleine reicht hier nicht aus.

Du musst auch losgehen und dir das holen, was du haben möchtest.

Hier kannst du sogar mit ganz einfach und simplen Gewohnheiten und Routinen beginnen, jeden Tag nur ein kleines bisschen, ein kleiner Schritt.

Und dann wird es Schritt für Schritt, Tag für Tag ein bisschen mehr.

Breche die Aktionen, die du benötigst, um dein Ziel zu erreichen auf kleine Teilziele herunter und diese dann wieder auf kleinere Ziele.

Verarbeite sie zu einem Aktionsplan, wenn du es gerne mit Struktur und System magst.

Und wenn nicht auch ok. Das wichtigste ist, dass du ins Handeln kommst und Gelegenheiten beim Schopf ergreifst.

Diese 5 Methoden unterstützen dich beim Manifestieren

369 Methode

Die 369 Methode wurde damals von dem Erfinder Nikola Tesla entwickelt.

Hierbei geht es darum, ein klares Ziel zu wählen und dieses dann: Morgens 3x, Mittags 6x und Abends 9x aufzuschreiben, laut auszusprechen oder dir innerlich vorzusagen – je nachdem welche Methode dir am meisten zusagt.

Diese Technik hilft dir dabei durch die ständige Wiederholung dein Unterbewusstsein darauf zu programmieren, dass es dich bei der Erfüllung deines Zieles unterstützt.

Denn da wo du deinen Fokus hinlenkst, da fließt auch deine Energie hin.

Affirmationen

Affirmationen (oder auch positive Selbstbekräftigungen genannt) ist eine mentale Technik, die dir dabei hilft dein Unterbewusstsein neu oder um zu programmieren.

Hierbei handelt es sich um kurze, klare und positiv formulierte Sätze, die du durch ständiges Wiederholen in dein Unterbewusstsein einprogrammierst.

Die Affirmationen können dich bei dem Manifestieren dahingehend unterstützen, dass du deinen Wunschzustand quasi als Ist-Zustand formulierst – in einem kurzen prägnanten Satz und diesen immer wieder für dich wiederholst.

Wie z.B.: Ich genieße das Gefühl voller Energie zu sein.

Achtung: Dieser Satz sollte auch realistisch für dich sein und du solltest auch daran glauben.

Was meine ich damit?

Nun, wenn du dich z.B. total antriebslos, schlapp und müde fühlst und dir die Affirmation „Ich genieße das Gefühl voller Energie zu sein.“ zur Unterstützung nimmst, dann wird dein Unterbewusstsein erst mal rebellieren.

Warum? Na weil du davon einfach nicht überzeugt bist oder es glaubst.

Hier kannst du dir die folgenden Formulierungen zur Hand nehmen:

  • Jeder Atemzug gibt mir neue Energie
  • Ich steigere meine Energie durch positives Denken
  • Jeden Tag bekomme ich mehr und mehr Energie

Schritt für Schritt tasten wir uns somit ganz langsam an unseren Wunschzustand heran.

Lesetipp: Positive Affirmationen: 110 Inspirationen für deinen Tag

Vision Board

Gerade wenn du noch am Anfang der ganzen Themen, wie z.B. Visualisierung, Manifestieren, Zukunftsvisionen etc. stehst, dann ist das Vision Board sehr hilfreich.

Zum einen, da du dich während der Erstellung intensiv mit deinen Träumen, Wünschen, Zielen und auch der Frage: „Wo will ich überhaupt hin?“ auseinandersetzt.

Und zum anderen, weil es dir tagtäglich die Unterstützung bietet, wenn du es dir anschaust, dich mit deinen Zielen, Träumen, Wünschen auseinanderzusetzen und diese Bilder in dir aufzunehmen.

Lesetipp: Vision Board erstellen: Step by Step zu deiner Zukunftsvision

Meditation

Es gibt vor allem drei Dinge, die uns dabei helfen können, unser „Monkey Mind“ zur Ruhe zu bringen: Meditation, Hypnose und Wiederholungen.

Diese drei Methoden helfen uns dabei uns zu fokussieren, uns runterzuholen und dort anzusetzen, wo wir eine grundsätzliche Veränderung vornehmen möchten, um negative, blockierende und limitierenden Überzeugungen den Gar auszumachen – dem Unterbewusstsein.

Durch Meditation und Hypnose werden unsere Gehirnwellen verlangsamt und wir begeben uns in einen anderen Bewusstseinszustand. Wo wir natürlich einen viel besseren Zugang zu unserem Unterbewusstsein haben.

Hier können wir dann neues Saatgut einsähen, das nach und nach wächst und gedeiht.

Zudem hilft dir die Meditation dabei runterzukommen, Stress abzubauen und den Blick nach innen zu richten, um dich intensiver mit dir, deinen Wünschen, Träumen und Zielen auseinanderzusetzen.

Denn du hast das ja vielleicht schon ein paar Mal von berühmten Sängern, Autoren und Regisseuren gehört – die besten Einfälle und Erkenntnisse kamen in einem ruhigen Moment der Stille.  

Journaling

Ich bin einfach ein mega großer Fan von Journaling und für mich ist es einfach eine der besten Methoden und zwar gleich für mehrere Sachen, wie z.B. um…:

  • … den Kopf freizubekommen
  • … mehr Klarheit zu bekommen
  • … Stress abzubauen
  • … Angst und Sorgen den Wind aus den Segeln zu nehmen
  • … dich selbst besser kennenzulernen
  • und vieles mehr

Eben auch um zu manifestieren.

Was ist Journaling?

Journaling ist nichts anderes als Dinge aufzuschreiben – Old School mäßig: mit Papier und Stift!

Indem wir Dinge mit der Hand aufschreiben, werden nochmal ganz andere Verbindungen im Gehirn aktiviert – wir verstehen das notierte dann besser und können uns auch besser daran erinnern.

Das Journaling hilft uns dabei unsere Gedanken viel besser anzunehmen, zu hinterfragen und auch umzuformen.

Lesetipp: Warum auch du Morgenseiten in deine tägliche Routine aufnehmen solltest

Fazit

Du verkörperst 3 wichtige Rollen in deinem Leben: Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin!

Du schreibst die Geschichte, erweckst sie zum Leben und lebst sie auch.

Jeden einzelnen Tag haben wir zwischen 60.000 – 80.000 Gedanken. Und ein Großteil davon bezieht sich auf unsere Vergangenheit – eine Zeit, in die wir nicht zurückreisen können oder in der wir etwas verändern können.

Was wir aber aktiv verändern können ist das hier und jetzt, sowie unsere Zukunft.

Indem wir lernen unsere Gedanken zu lenken (und zwar one-way in Richtung Fülle), die wiederum die dazugehörigen Gefühle erschaffen, welche uns wiederum dabei helfen in Aktion zu treten, kreieren wir uns Step by Step das Leben, das wir uns wünschen.

Alles wird zweimal erschaffen, zuerst in unserer Vorstellung und dann in der Wirklichkeit.

In diesem Sinne wünsche ich dir, dass du so viel Inspiration wie möglich aus diesem Post für dich mitnehmen konntest, um mit deinen Rollen als Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin einen absoluten Bestseller hinzulegen.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei.

Alles Liebe

Deine Julie

Add A Comment