7 Wege, um ein Erfolgs-Mindset zu entwickeln

Was ist ein Erfolgs-Mindset?

Das ist ein Mindset (Innere Haltung, Einstellung, Gedanken), welches dich dabei unterstützt erfolgreich zu sein in dem was du tust – Was auch immer das sein mag.

Du definierst für dich selbst, was Erfolg für dich bedeutet.

Sei es:

  • Eine liebevolle Beziehung zu deiner Familie zu führen
  • Dich im Land deiner Träume niederzulassen
  • Eine tolle Position in einem bekannten Unternehmen zu haben
  • XY€ Jahresgehalt zu verdienen
  • Ein erfolgreiches Unternehmen zu führen
  • Mit deiner inneren Welt im Reinen zu sein
  • Etc.

Nur du allein kannst für dich definieren und auch entscheiden, was Erfolg wirklich bedeutet.

Und wie du dir vorstellen kannst, sind unsere Definitionen dahingehend natürlich sehr unterschiedlich.

Eine Gemeinsamkeit gibt es aber: Die innere Haltung und Gedanken gegenüber gewissen Punkten.

Und diese möchte ich dir in dem heutigen Post gerne näherbringen. 

Erfolgs-Mindset: Mit dieser Einstellung kreierst du es

#1 Lerne oder gewinne

Wir alle machen Fehler und das ist auch gut so. Das einzig Schlechte daran ist, dass wir in unserem frühen Leben eingetrichtert bekommen haben, dass Fehler etwas Schlechtes sind.

Und jetzt gilt es diesem Mindset ein kleines Makeover zu verpassen.

Wir lernen immer etwas aus Fehlern – z.B. wie man es nicht machen sollte oder wie man es besser machen kann.

Diese „trial and error“ Methode ist Gold wert.

Von jetzt an, jedes Mal, wenn du in deinen Augen einen Fehler machst, möchte ich, dass du kurz darüber nachdenkst, was dir dieser Fehler gebracht hat. Wofür war er gut? Was hast du daraus gelernt? Welche neuen Erkenntnisse konntest du für deinen Weg gewinnen?

Wenn einer ein richtiges Erfolgs-Mindset hatte, dann der große Erfinder Thomas Edison. Und wie hat er so schön gesagt: „Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“

#2 Habe eine klare Vision

Viele Menschen unterschätzen diesen Punkt.

Bei so ziemlich allen Kursen die ich in den letzten Jahren gemacht habe stehen immer 2 Dinge zu Beginn: Mindset und Vision.

Vielleicht sind manche Menschen einfach schon so gesättigt von diesen Themen, dass sie sich denken: „Ach ja, kenn ich schon, hab ich schonmal gemacht, brauch ich nicht – next.“

Aber in diesen beiden Schritten steckt die ganze Grundlage für deinen weiteren Weg.

Eine klare Vision zu haben und sich diese immer wieder vor Augen zu führen ist so unheimlich kraftvoll und wertvoll.

Wichtig ist hier zu wissen: Die Vision ist nicht in Stein gemeißelt und kann sich mit der Zeit verändern.

Aber allein mal damit zu beginnen groß zu träumen und sich zu überlegen, was will ich denn eigentlich für meine Zukunft? Was sind meine Wünsche, Träume, Ziele? Wie soll mein Leben dann aussehen, wenn alles so eintrifft, wie ich mir das wünsche?

Vielleicht hast du jetzt noch nicht die Mittel dazu dir alles umgehend so erfüllen zu können, wie du es gerne hättest, aber die Mittel um zu träumen hast du Allemal.

Sei es in analoger Form mit Papier und Pinwand oder in moderner Form auf Pinterest.

Erstelle dir ein Vision Board und pinne alles drauf was du dir für deine Zukunft wünschst wie z.B.: Den Traumpartner, Familie, ein eigenes Business, Auswandern, ein Haus, ein tolles Auto, Gesundheit, mehr innere Ruhe, glücklich sein etc..

Egal was es bei dir ist, wenn du ein Foto siehst, bei dem du dir denkst, das würde ich mir auch wünschen – sei es in einer Zeitschrift oder online, pin es auf deine Wand.

Denn diese Pinwand wird dir helfen deine Träume zu verwirklichen.

Wie?

Unterbewusstsein programmieren

Indem du es dir immer wieder anschaust, verinnerlichst du deine Träume und Wünsche.

Du programmierst quasi dein Unterbewusstsein darauf – Das möchte ich haben, das ist unser Ziel, also bring mich dahin.

Lösungsvorschläge konstruieren

Du setzt dich immer wieder damit auseinander und kommst somit auch viel eher auf Lösungsvorschläge zu der Frage: Wie kann ich es schaffen mir diesen Traum zu erfüllen?

Indem du es dir immer wieder ansiehst, konfrontierst du dich immer wieder mit der Frage – und auch wenn du es gerade mal nicht vor Augen hast, arbeitet dein Gehirn weiter an Lösungsvorschlägen.

Gehirn austricksen

Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob wir uns etwas nur vorstellen oder ob es uns wirklich passiert ist.

Indem du nun also deine Traum-Zukunft in allen Farben, Formen gepaart mit wunderbaren Gefühlen visualisierst, beginnt dein Gehirn zu glauben, dass das bereits der Realität entspricht.

Wichtig hierbei ist, dass du deine Visualisierung mit Emotionen verbindest – das gibt das ultimative Powerpaket.

Ein Gedanke gepaart mit einer starken Emotion ist das, was uns ein wirkliches Brain Tattoo verpasst.

Zudem ist es ein unheimlicher Energie Booster an schlechten Tagen – Einfach das Vision Board anschauen und im Tagtraum verfallen, was deine Zukunft alles wunderbares für dich bereit hält.

Du kannst dir gerne auch Sprüche dran heften, z.B. welche die deine inneren Kritiker ein bisschen zähmen, wie z.B.: Ich kann und ich werde – Ende der Diskussion!

#3 Alles zu seiner Zeit

Unser Gehirn liebt nichts mehr als Belohnungen – allerdings hasst es auch nichts mehr als warten.

Es möchte eine Belohnung und zwar jetzt – am besten Vorgestern.

Und genauso sind wir auch, wenn wir etwas wollen, dann am besten jetzt sofort.

Wir möchten z.B. gerne Gewicht verlieren und fitter werden und sind dann frustriert, wenn wir nach dem 5. Fitnessstudio Besuch immer noch nicht unser Ergebnis erzielt haben.

Wir möchten z.B. auswandern und in der Sonne leben und sind genervt, dass wir erst mal 3 Monate Kündigungsfrist haben und dann erst noch Zeit brauchen, um die ganzen Vorbereitungen zu treffen.

Wir möchten uns z.B. ein eigenes Business aufbauen, uns verlässt jedoch gleich wieder der Mut, wenn es im ersten Jahr nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben.

Alles zu seiner Zeit und alles in seinem Tempo.

Ich weiß, dass wir Menschen zu der Gattung der Ungeduldigen zählen und dass wir lieber einen umgehenden kleinen Erfolg hätten, anstatt länger zu warten und einen größeren Erfolg zu verbuchen.

Hier dürfen wir lernen langfristig zu denken und auch hier hilft das Vision Board weiter – Immer das Endziel vor Augen haben.

Dabei dürfen wir allerdings auch den Weg dorthin genießen.

Vertraue dem Prozess und dass es die Zeit in Anspruch nehmen wird, die es benötigt, um dein Wunschziel zu erreichen.

#4 Du musst nicht alles allein schaffen

  • Ich muss stark sein
  • Ich muss das allein schaffen
  • Nach Hilfe zu fragen bedeutet Schwäche zu zeigen

Das sind innerer Antreiber, mit denen ganz viele von uns zu kämpfen haben.

Wir denken immer, dass wir es allein schaffen müssen, dass wir nicht nach Hilfe fragen können, weil wir dann blöd dastehen oder gar Schwäche zeigen.

Das ist aber mal ganz salopp gesagt Schwachsinn!

Eher das Gegenteil ist der Fall. Indem wir uns mit Gleichgesinnten austauschen und uns mit Tipps, Erfahrungen und Lösungsvorschlägen gegenseitig unterstützen, können wir so unheimlichen Fahrtwind aufnehmen.

Egal an welchem Punkt wir im Leben stehen, wir werden das Rad nicht neu erfinden, es gibt immer jemanden, der das Ganze schonmal durchgemacht hat.

Oder Menschen die sich genauso wie wir noch ganz am Anfang ihrer Reise befinden.

Es ist so viel einfacher und gibt so viel mehr Mut, Kraft und Energie den Weg gemeinsam zu gehen. 

Ich würde niemals daran zweifeln, dass du es nicht auch allein schaffen kannst, aber ich bin mir sicher, dass es dich viel mehr Zeit, Kraft und Energie kosten wird, als vielleicht nötig ist.

#5 Mut ist, wenn man es trotzdem tut

Wow bist du mutig – habe ich oft zu hören bekommen.

Sei es beim Auswandern, bei der Unternehmensgründung, bei Kaufentscheidungen etc..

War es Mut? War es Naivität? War es Verrücktheit?

Keine Ahnung!

Ich kann dir nur eins sagen, ich hatte jedes Mal die Hosen voll.

Selbst wenn man, wie in den meisten Fällen, zu Beginn voller Euphorie und Freude startet, dauert es nicht lang, bis sich die ersten Selbstzweifel einstellen – generell dann wenn es mal nicht so gut läuft.

Ängste, was die Zukunft und die Existenz angehen.

Zweifel darüber, ob das wirklich eine gute oder die richtige Entscheidung war.

Jeder einzelne von uns hat diese Gedanken, das ist ganz normal.

Wenn wir etwas Neues ausprobieren, dann begeben wir uns auf für uns absolutes Neuland.

Und dieses Ungewisse und Unbekannt kann einem nun mal Angst einjagen.

Aber das ist ganz normal und wie gesagt – es geht jedem von uns so.

Ich kenne z.B. keine Mama, die nicht zu Beginn des Mama Daseins mal kurz gezweifelt hat, ob sie das überhaupt hinbekommen wird, wie sie das alles schaffen soll und ob sie ihre Sache gut machen wird.

Wir werden immer vor neuen Dingen und Herausforderungen im Leben gewisse Ängste haben und dann bleiben uns zwei Möglichkeiten: einpacken und umdrehen oder Augen zu und durch.

Mut ist, wenn du es tust, obwohl du Angst hast.

Und wenn du es dann einmal gewagt hast und die Augen wieder öffnest, dann erfährst du meist, dass es doch gar nicht so schlimm war wie gedacht.

Wenn du die Herausforderung hast, dass du dich doch nie wirklich traust etwas zu tun, du manchmal das Gefühl hast, dass dich deine Ängste übermannen und dir teilweise die Luft zum Atmen zu nehmen, dann solltest du dir auf jeden Fall mal das Online-Programm „Angstfrei ins Glück“* von der renommierten Psychologin Dr. Katharina Tempel ansehen.

Darin geht sie in die Tiefe und erklärt dir, was Ängste genau sind, wie und wo sie ihren Ursprung finden und sie gibt dir erprobte Strategien gegen Sorgen und Ängste mit an die Hand.

#6 Hör auf dich zu vergleichen

Ein absoluter Klassiker und die Social Media Welt macht es uns nicht gerade leichter.

Alle und alles sieht so toll aus.

Jeder ist viel weiter als wir, hat schon viel mehr Erfahrung, lebt schon längst das Leben, das wir uns wünschen – natürlich viel besser als wir es je könnten.

Und schon verlässt uns der Mut komplett: „Da brauch ich gar nicht erst anfangen. Wer bin ich denn schon, schau mal wie Selbstbewusst sie das macht.“

Absolutes Gift für unsere Träume und Vorhaben.

Denn wir vergleichen uns auch nur zu gerne mit Menschen, die dieselbe Reise, die wir jetzt vorhaben bereits vor 10 Jahren gestartet sind.

Das ist ungefähr so, wie wenn sich ein Grundschüler mit einem Abiturienten vergleicht. Da würden wir ja auch sofort sagen, das geht nicht.

Wir selbst tun es aber am laufenden Band.

Darum ist es wichtig realistisch zu bleiben und den Fokus bei uns selbst zu lassen.

Wenn du dich also mit jemandem vergleichen möchtest, dann bitte mit dir selbst.

Welche Fortschritte hast du in den letzten 3 Monaten gemacht? Im letzten halben Jahr? Im letzten Jahr? In den letzten 5 Jahren?

Bleib bei dir, denn das ist die einzige Person, die du aktiv beeinflussen und lenken kannst.

Und du weißt ja, wo du deinen Fokus hinlenkst, da fliest auch deine Energie hin.

#7 Werde dir deiner Erfolge bewusst

Ein Erfolg ist ein Erfolg ist ein Erfolg.

Was heißt das?

Egal wie winzig klein der Erfolg ist, es ist ein Erfolg und den gilt es zu würdigen und wertzuschätzen.

Wir lassen so oft so viele Dinge unter den Tisch fallen, die eigentlich mal ordentlich gefeiert werden müssten.

Wir lechzen Titeln hinterher, Prüfungen, Meilensteine im Leben etc. und wenn wir sie dann erreicht haben: Super – next!

Bei uns hat dieses – sich selbst für seinen Erfolg feiern – einen absolut negativen Beigeschmack erhalten.

Wie arrogant, wie eingebildet, feiert sich selbst…

Dabei ist das so unheimlich wichtig sich seiner Erfolge bewusst zu werden und diese auch anzuerkennen und wertzuschätzen. 

Denn das steigert nicht nur unser Selbstwertgefühl, unser Selbstbewusstsein und unser Selbstvertrauen, sondern hilft uns auch dabei weiter zu machen, wenn wir mal einen Hänger haben.

Also beginne damit dir jeden Tag einen Erfolg zu notieren, auch wenn er deiner Meinung nach noch so klein ist. Am besten abends vor dem zu Bett gehen.

Damit sammelst du nicht nur Beweise dafür, dass du Erfolge hast – und zwar täglich – sondern du lenkst deinen Fokus darauf. Bedeutet, dass du nach einer Zeit damit beginnen wirst während des Tages bereits nach Erfolgen zu suchen, denn du weißt, dass du heute Abend einen Erfolg zur Eintragung in dein Journal brauchst.

7 Wege, um ein Erfolgs-Mindset zu entwickeln – Das Fazit

Wie bereits oben angedeutet: Was Erfolg wirklich bedeutet, das kannst nur du für dich ganz alleine festlegen.

Wie du aber mit verschiedenen Stolpersteinen auf dem Weg dorthin umgehst, das kannst du trainieren.

Bei diesen 7 Wegen handelt es sich um Impulse für deine innere Haltung, die dir dabei helfen werden widerstandsfähiger gegenüber Herausforderungen in deinem Leben zu werden.

Natürlich verinnerlichst du diese nicht mal schnell und schwups schon hast du deine innere Haltung geändert.

Nein, aber du kannst Schritt für Schritt, nach und nach damit beginnen achtsamer mit deiner inneren Haltung umzugehen und dir erst einmal darüber bewusst werden, wie du aktuell zu den verschiedenen Punkten stehst.

Die Formel lautet immer: Bewusstwerden – Erkennen – Umprogrammieren.

Vielleicht möchtest du auch einfach mal damit beginnen ein Vision Board zu erstellen – was meiner Meinung nach den größten Spaßfaktor bringt.

Egal wie du beginnst, wichtig ist nur, dass du beginnst.

Beim Ausprobieren wünsche ich dir jede Menge wunderbare Erkenntnisse für deinen Weg und ganz viel Spaß.

Alles Liebe

Deine Julie

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