
Jahresrückblick 2025: 31 kraftvolle Fragen für einen ehrlichen Jahresabschluss
Es ist schon wieder soweit, das Jahresende steht vor der Tür.
Und? Wie war das Jahr bei dir so?
Ich höre selten die Aussage, dass das Jahr super war – voller Erfolge, toller Menschen und wundervoller Momente.
Die meisten sagen eher: „War ganz okay.“
Aber warum ist das so?
Hatten wir wirklich so ein mittelmäßiges Jahr?
Oder liegt das vielleicht an einer verzerrten Wahrnehmung?
Fakt ist: Wir nehmen viele wunderbare Dinge – Erfolge, liebe Menschen, unsere Gesundheit, Wohlstand – als selbstverständlich hin.
Wir lernen den Wert der Dinge häufig erst dann kennen, wenn wir sie nicht mehr haben.
Soweit muss es aber gar nicht erst kommen.
Denn es gibt eine einfache Methode, die dir dabei hilft, dich daran zu erinnern, wie gut das Jahr wirklich war: ein ehrlicher Jahresrückblick.
Warum auch du einen Jahresrückblick machen solltest
Ein Jahresrückblick bringt jede Menge mit sich.
Du kannst dich fallen lassen, in Erinnerungen schwelgen, die dir wirklich guttun – und dir gleichzeitig bewusst machen, was du in diesem Jahr alles erreicht hast.
Nur allzu oft nehmen wir unsere Erfolge als selbstverständlich hin.
Oder wir reden sie klein: „Ach, das war doch nichts.“
Aber genau das schadet uns.
Unserem Selbstvertrauen. Unserer Selbstsicherheit. Unserem Selbstwertgefühl.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns unsere Erfolge – auch die kleinen – immer wieder auf den Schirm rufen.
Dass wir uns bewusst machen, was wir bisher im Leben alles erreicht haben.
Und genauso können uns auch die holprigen Momente aus diesem Jahr dabei helfen, es im nächsten Jahr anders zu machen.
Aus unseren Erfahrungen zu lernen. Bewusster zu entscheiden.
In diesem Artikel findest du 7 kraftvolle Fragen für deinen persönlichen Jahresrückblick, die dich dabei unterstützen, dir nochmal auf den Schirm zu rufen, was in diesem Jahr alles passiert ist.
Was du erlebt, gemeistert und erreicht hast.
Und wenn du noch tiefer einsteigen willst: Am Ende des Artikels wartet ein kostenloses Journal mit 31 Reflexionsfragen auf dich – zum Ausdrucken, ausfüllen und festhalten.
Ich bin mir ganz sicher: Auch für dich sind ein paar vergessene Aha-Momente dabei, die dir nochmal ein Lächeln aufs Gesicht zaubern werden.
Also los geht’s!
7 kraftvolle Fragen für deinen Jahresrückblick
Frage 1: Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Es gibt Momente im Jahr, die wir schnell vergessen – weil sie leise sind, weil sie selbstverständlich scheinen.
Aber genau diese Momente sind oft die, die uns getragen haben.
Vielleicht war es die Freundin, die einfach zugehört hat, als du nicht weiter wusstest.
Oder der Morgen, an dem du gemerkt hast: „Mir geht’s heute richtig gut.“
Vielleicht auch nur die Tatsache, dass du gesund geblieben bist – oder dass du dir endlich erlaubt hast, eine Pause zu machen.
Warum diese Frage so wichtig ist:
Dankbarkeit verschiebt den Fokus.
Weg von dem, was fehlt – hin zu dem, was da ist.
Und wenn du merkst, wofür du wirklich dankbar bist, siehst du: Das Jahr war mehr als „ganz okay“.
Impuls:
Schreib mindestens 10 Dinge auf.
Ja, 10 – nicht 3.
Die ersten 3 fallen dir leicht.
Aber ab Punkt 7 wird’s interessant.
Da kommen die stillen Momente, die du fast vergessen hättest.
Frage 2: Was war meine größte Entscheidung – und wie hat sie mich verändert?
Es muss nicht die eine riesige, lebensverändernde Entscheidung gewesen sein.
Manchmal sind es die kleinen, die am meisten bewegen.
Vielleicht hast du Nein gesagt – zu einem Job, zu einer Erwartung, zu einer Beziehung, die dir nicht guttat.
Vielleicht hast du Ja gesagt – zu dir selbst, zu einem Neuanfang, zu einem Risiko.
Oder du hast einfach entschieden: „Ich höre auf, mich zu verbiegen.“
Warum diese Frage so wichtig ist:
Entscheidungen zeigen dir, wo du stehst.
Sie machen sichtbar, was dir wichtig ist – und wie mutig du schon bist (auch wenn es sich nicht immer so anfühlt).
Und wenn du zurückschaust und merkst: „Das war die richtige Entscheidung“ – dann stärkst du dein Vertrauen in dich selbst.
Impuls:
Beantworte diese Frage in zwei Schritten:
- Was war die Entscheidung?
(Schreib sie klar auf – ohne sie kleinzureden.) - Was hat sich dadurch verändert?
(In dir, in deinem Alltag, in deinen Beziehungen, in deinem Gefühl für dich selbst.)
Und dann frag dich: Was hat mir geholfen, diese Entscheidung zu treffen?
War es ein Gespräch? Ein Gedanke? Ein Moment, in dem du einfach wusstest: Jetzt.
Frage 3: Welche Herausforderung hat mich am meisten wachsen lassen?
Niemand mag Herausforderungen.
Aber seien wir ehrlich: Die Momente, in denen wir gewachsen sind, waren selten die einfachen.
Es waren die, in denen wir nicht wussten, wie wir weitermachen sollen – und es trotzdem getan haben.
Vielleicht war es ein Streit, der dich gezwungen hat, klarer zu werden.
Vielleicht ein Rückschlag, der dir gezeigt hat, dass du stärker bist, als du dachtest.
Oder eine Situation, in der du gelernt hast, um Hilfe zu bitten.
Warum diese Frage so wichtig ist:
Weil sie dir zeigt: Du bist nicht schwach, weil du Schwierigkeiten hattest.
Du bist stark, weil du sie durchgestanden hast.
Und du bist gewachsen – auch wenn es sich nicht immer so angefühlt hat.
Impuls:
Beantworte diese Frage ehrlich:
- Was war die Herausforderung?
(Ohne sie zu dramatisieren – aber auch ohne sie kleinzureden.) - Was hat sie mir gezeigt?
(Über mich selbst, über andere, über das, was ich kann.) - Welche Eigenschaft hat mir am meisten geholfen, sie zu meistern?
(Durchhaltevermögen? Mut? Die Fähigkeit, um Hilfe zu bitten? Klarheit?)
Und dann nimm dir einen Moment – und erkenne an, was du geleistet hast.
Frage 4: Welche Menschen haben mein Jahr bereichert?
Es gibt Menschen, die bleiben.
Nicht, weil sie laut sind – sondern weil sie da sind.
Die, die dich verstehen, ohne dass du viel sagen musst.
Die, die dir den Rücken stärken, wenn du zweifelst.
Oder die, die dich einfach zum Lachen bringen, wenn alles zu schwer wird.
Warum diese Frage so wichtig ist:
Weil wir uns oft auf die konzentrieren, die uns nicht guttun.
Auf die, die uns enttäuscht haben, die nicht da waren, die uns verletzt haben.
Aber wenn du den Blick umdrehst – und schaust, wer wirklich da war – dann siehst du:
Du bist nicht allein.
Impuls:
Schreib die Namen auf.
Von den Menschen, die dein Jahr besser gemacht haben.
Und dann überleg dir:
Was genau hat dieser Mensch für mich getan?
(Ein Gespräch? Ein Lachen? Ein „Ich bin für dich da“?)
Und wenn du magst: Schreib ihnen.
Eine Nachricht, eine Karte, ein kurzes „Danke, dass du da bist.“
Das kostet dich 5 Minuten – aber es bleibt.
Frage 5: Welche Grenzen habe ich gesetzt – oder hätte ich setzen sollen?
Grenzen zu setzen ist nicht egoistisch.
Es ist selbstfürsorge.
Und trotzdem fällt es uns so schwer.
Vielleicht hast du dieses Jahr zum ersten Mal Nein gesagt – zu einer Einladung, zu einer Aufgabe, zu einer Erwartung.
Vielleicht hast du eine Grenze gezogen – und gemerkt, dass die Welt nicht untergeht.
Oder vielleicht hast du es nicht getan – und bereust es jetzt.
Warum diese Frage so wichtig ist:
Weil Grenzen zeigen, was dir wichtig ist.
Sie schützen deine Energie, deine Zeit, dein Wohlbefinden.
Und wenn du lernst, sie zu setzen – ohne schlechtes Gewissen – dann gewinnst du ein Stück Freiheit zurück.
Impuls:
Beantworte diese Frage in zwei Richtungen:
- Welche Grenze habe ich gesetzt – und was hat sie verändert?
(Hat es sich gut angefühlt? War es schwer? Was ist danach passiert?) - Wo hätte ich eine Grenze setzen sollen – und habe es nicht getan?
(Was hat mich davon abgehalten? Schuldgefühle? Angst vor Ablehnung? Der Gedanke „Ich darf doch nicht“?)
Und dann frag dich:
Was brauche ich, um beim nächsten Mal klarer zu sein?
Frage 6: Was habe ich gelernt, das ich nächstes Jahr anders machen will?
Manchmal sind es nicht die großen Erfolge, die uns weiterbringen.
Sondern die Momente, in denen wir merken: „So will ich’s nicht nochmal.“
Vielleicht hast du zu viel Ja gesagt – und dich selbst dabei vergessen.
Vielleicht hast du zu lange gewartet, bis du etwas angesprochen hast.
Oder du hast dich zu sehr um andere gekümmert – und zu wenig um dich.
Warum diese Frage so wichtig ist:
Weil sie dir erlaubt, Fehler zu machen – ohne dich dafür zu verurteilen.
Und weil sie dir zeigt: Du lernst. Du entwickelst dich.
Du bist nicht die, die du letztes Jahr warst.
Impuls:
Beantworte diese Frage ehrlich – ohne Selbstkritik:
- Was habe ich dieses Jahr getan, das mir nicht gutgetan hat?
(Zu viel Perfektionismus? Zu wenig Pausen? Zu viel Grübeln?) - Was will ich nächstes Jahr anders machen?
(Nicht als To-do-Liste – sondern als klare Absicht.)
Und dann überleg dir:
Was ist ein kleiner, machbarer Schritt, mit dem ich anfangen kann?
Frage 7: Wie würde ich die Person beschreiben, die ich 2025 war?
Das ist vielleicht die schwerste Frage.
Weil wir uns selbst oft härter beurteilen als jeden anderen Menschen.
Aber versuch’s trotzdem.
Stell dir vor, eine gute Freundin würde dich beschreiben.
Was würde sie sagen?
Vielleicht: „Sie war mutig – auch wenn sie gezweifelt hat.“
Oder: „Sie hat so viel geschafft – und sieht es selbst nicht.“
Oder: „Sie hat sich nicht aufgegeben.“
Warum diese Frage so wichtig ist:
Weil sie dir zeigt, wer du wirklich bist.
Nicht, wer du sein solltest.
Nicht, wer andere von dir erwarten.
Sondern du – mit allem, was war.
Impuls:
Schreib 5–7 Sätze über dich – in der dritten Person.
Als würdest du über eine Freundin schreiben, die du sehr magst.
Sei ehrlich. Sei freundlich. Sei fair.
Und dann lies es nochmal.
Und erkenne an: Das bist du.
Dein Jahresrückblick – Mehr als nur ein Ritual
Ein Jahresrückblick gibt dir die Möglichkeit, das Jahr nochmal ganz bewusst Revue passieren zu lassen.
Die schönsten Momente festzuhalten, aber auch die holprigen – die, aus denen du gelernt hast.
Die Herausforderungen, die du gemeistert hast und die Eigenschaften und Fähigkeiten, die dir dabei geholfen haben.
Wenn du das Jahr für Jahr machst und deine Jahresrückblicke aufbewahrst, entsteht mit der Zeit eine wunderbare Sammlung.
Eine Erinnerung daran, was du alles erlebt, geschafft und überstanden hast.
Gerade in Zeiten, in denen du aus den Augen verloren hast, was du bereits alles erreicht hast – kann so ein Jahresrückblick wie ein warmes Schaumbad wirken.
Er erinnert dich daran, wofür du dankbar sein kannst.
Und er zeigt dir: Du hast schon so viel gemeistert.
Aber er kann noch mehr: Er kann dich bestärken, einen neuen Weg zu gehen, Herausforderungen anzunehmen und Veränderungen positiver entgegenzublicken.
Denn im Jahresrückblick findest du Beweise dafür, dass du Fähigkeiten besitzt, die du immer wieder nutzen kannst.
Hol dir jetzt das kostenlose Journal mit allen 31 Fragen
Wenn du noch tiefer einsteigen willst – mit mehr Raum zum Schreiben, strukturierten Reflexionsimpulsen und allen 31 Fragen – dann hol dir hier das kostenlose Workbook.
Zum Ausdrucken. Zum Ausfüllen. Zum Festhalten.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem persönlichen Jahresrückblick – und viele neue Erkenntnisse, die dich stärken.
Alles Liebe
Deine Julie
Schöne Fragen! Werde ich bestimmt machen!⭐⭐⭐