Glückshormone erhöhen

Glückshormone erhöhen – Sei die Quelle deines Glücks

Heute gibt’s mal richtig gute Neuigkeiten und zwar erfährst du in diesem Post was du aktiv und umgehend dafür tun kannst, um jede Menge Glückshormone freizusetzen.

Inspiriert von dem letzten Post über negative Gefühle habe ich mich noch eingehender mit dem Thema beschäftigt, wie wir denn über einen negativen Moment hinwegkommen können und was wir aktiv dafür tun können, um unser eigenes kleines Bündel Glück zu produzieren.

Es ist so aufregend und spannend, was unser Körper alles so zu bieten hat. Deswegen möchte ich dies unbedingt mit dir teilen, damit auch du davon profitieren kannst.

Glückshormone haben meist nicht nur eine sehr entspannende, sondern auch schmerzlindernde Wirkung.

Jetzt will ich dich aber nicht mehr länger auf die Folter spannen und los geht’s erst mal mit einem kurzen Überblick.

6 natürlichen Glückshormonen und ihren Aufgaben

#1 Dopamin

Dopamin ist für die längerfristige Motivationssteigerung und Antriebsförderung zuständig, zudem erhöht es unsere Wahrnehmungsfähigkeit.

#2 Serotonin

Dieses Glückshormon gibt mehr Elan und Motivation. Es wirkt ausgleichend, entspannend und bringt zusätzlich Gelassenheit, Innere Ruhe und Zufriedenheit mit sich.

Darüber hinaus sorgt Serotonin noch dafür, dass wir Stressresistenter werden

#3 Noradrenalin

Noradrenalin steigert unsere Motivation und unseren Aufmerksamkeitsgrad, sowie unsere geistige Leistungsbereitschaft – gerade in stressigen Zeiten.

4# Endorphine

Die Endorphine dienen dem Körper sozusagen als körpereigenes Schmerzmittel. Bei schweren Verletzungen setzen sie den Körper in eine Art Rauschzustand.

Zudem sind sie mitverantwortlich für unsere Stimmung.

Die die gerne etwas intensiver sporteln kennen Endorphine auch als die zweite Luft – ein neuer Energieschub während des Trainings.  

5# Oxytocin

Oxytocin fördert das allgemeine Wohlbefinden, es senkt unser Stresslevel, reduziert damit verbundene Ängste und Schmerzen und stärkt zudem das Immunsystem.

#6 Phenethylamin

Phenethylamin ist unter anderem für unser Glücksempfinden mit verantwortlich.  

15 Ideen um dein Glück anzukurbeln

So, jetzt hast du eine ungefähre Vorstellung davon, für was die jeweiligen Hormone in uns zuständig sind. Kommen wir jetzt zu dem interessanten Teil, nämlich wie du sie auslösen kannst und was du somit öfter tun solltest, um deine Glückshormone ein bisschen in Fahrt zu bringen.

Natürlich haben sie noch ein paar mehr Aufgaben, aber das soll hier kein wissenschaftlicher Artikel werden, sondern dich deinem Glück ein bisschen näher bringen.

Also, los geht’s – was kannst du aktiv tun, damit die Glückshormone in deinem Körper ausgeschüttet werden?

#1 Lachen

Lachen ist doch sowieso die beste Medizin. 🙂

Nicht nur, dass hierbei die Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphine ausgeschüttet werden, sondern wir vergessen auch darüber hinaus negative Gedanken.

Kein Scherz, es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir auch durch z.B. Körperhaltungen, Mimik und Gestik Signale an unser Gehirn senden, welches wiederum Impulse an unsere Gedanken weitergibt.

Mache den Selbstversuch. Lächle für 3 Minuten – man empfiehlt auch dazu ein Stift längs in den Mund zu nehmen, damit die Mundwinkel hochgehen. Damit empfängt das Gehirn die Nachricht, dass du lächelst und es beginnt dir positive Gedanken zu schicken, eben welche, die du mit einem Lächeln assoziierst.

Also öfter mal lachen am Tag. Selbst, wenn dir gar nicht danach zumute ist. Hierbei handelt es sich um einen tollen Kreislauf – du produzierst dadurch positive Gedanken und die produzieren somit wieder positive Gefühle.

#2 Sport

Nicht umsonst schwören Millionen von Menschen auf Sport.

Zum einen natürlich, weil es gesund ist, uns fit hält und mehr Energie bringt. Zum anderem aber auch wegen den positiven Gefühlen, welche das Sporteln mit sich bringt.

Beim Sport werden die Glückshormone Noradrenalin, Endorphine, Dopamin, Phenethylamin und Serotonin freigesetzt. Also gleich ein richtiges Power-Paket.

Gerade unter den Läufern sind die Momente des „Runners High“ bekannt. In dem Moment sind die total Euphorisch und haben das Gefühl ewig weiter laufen zu können.

#3 Licht

Wer kennt das nicht, gerade im Winter sind wir antriebslos, müde und schlapp.

Verantwortlich dafür ist das Schlafhormon Melatonin, welches normalerweise am Abend bei Dunkelheit ausgeschüttet wird.

Sein „Gegenmittel“? Serotonin.

Also wenn du nicht gerade zum Sporteln neigst, solltest du dich öfter mal raus auf einen Spaziergang begeben.

Gerade im Winter und Herbst ist es dennoch nicht so leicht an Tageslicht zu kommen. Hierfür gibt es allerdings bereits Tageslichtlampen, die denselben Effekt versprechen.  

#4 Kuscheln

Sei es mit Mensch oder Tier 🙂 – die Berührungen führen dazu, dass Oxytocin ausgeschüttet wird.

Bereits in mehreren Versuchen wurde ja bereits belegt, dass ein Mensch ohne menschliche Nähe nur eine geringe bis gar keine Überlebenschancen hat. Darum ist ab sofort mehr kuscheln angesagt!

Du hast gerade keinen zum Kuscheln? Weder Partner noch Tier? Kein Problem, allein eine Umarmung tut gut. Also beim nächsten Treffen einfach mal die beste Freundin, die Familie oder Freunde fest in den Arm nehmen und drücken. Das wird euch beiden gut tun.  

#5 Dankbarkeit

Heute schon für etwas dankbar gewesen?

Wenn du dankbar bist, schüttet dein Körper nicht nur das Glückshormon Serotonin aus, sondern es bringt gleich noch eine ganze weitere Palette an positiven, gesundheitsfördernden Effekten mit sich, sowie ein riesen Push für dein Wohlbefinden. Indem du dich in Dankbarkeit übst, passiert unter anderem folgendes:

  • Du wirst optimistischer
  • Der Schlaf wird länger und besser
  • Das Wohlbefinden steigert sich
  • Die Motivation, Ziele zu erreichen, steigert sich
  • Du machst dir weniger Sorgen
  • Chronischer Stress kann abgebaut werden
  • Der Blutdruck sinkt
  • Unterstützung der Herzgesundheit
  • Weniger Arztbesuche

Vielleicht möchtest du es auch mal mit einem Dankbarkeitstagebuch versuchen – Dankbarkeit liegt voll im Trend!

#6 Freu dich

Es ist so ein wunderbares Gefühl sich zu freuen, sei es für sich selbst oder für andere.

Wenn wir uns freuen, werden im Körper die Glückshormone Dopamin und Endorphine freigesetzt.

Wir bekommen dadurch nicht nur das Gefühl, dass der Himmel voller Trompeten hängt, sondern wir sehen alles andere meist auch viel positiver.

Das Tolle hierbei ist, dass nicht nur durch die Freude diese Hormone ausgeschüttet werden. Allein die Vorfreude auf ein tolles Ereignis, was bevor steht reicht aus, um unseren Hormonhaushalt in Wallung zu bringen.

Gibt es bei dir vielleicht ein Ereignis, was in Zukunft ansteht, über welches du dich heute bereits freuen kannst?

#7 Erinnerungen

Einen ähnlichen Effekt wie die Vorfreude bringt auch die Erinnerung an schöne Zeiten mit sich.

Serotonin wird freigesetzt und uns wird ganz warm ums Herz, wenn wir an die letzte tolle Hochzeitsfeier, den Geburtstag oder ein Wiedersehen mit Freunden zurückdenken.

Kennst du das auch, wenn du manchmal mit Familie oder Freunden zusammensitzt und plötzlich schwelgt man in alten Erinnerungen und lässt die alten Tage nochmal aufleben.

Auch das tut gut.

#8 Werde Teil einer Gruppe

Von unserer Geburt an sind wir auf andere Menschen angewiesen, denn ohne sie könnten wir nicht überleben.

Bereits in der Steinzeit galt, wenn wir von der Gruppe ausgeschlossen werden, bleibt uns quasi keine Überlebenschance.

Aber ist es ja auch einfach etwas Schönes ein Teil von einer Gemeinschaft zu sein – sei es von der Familie, einem Freundeskreis, einer Mannschaft, einem Verein, etc..

Durch Stärken des Zugehörigkeitsgefühls wird in unserem Körper das Glückshormon Oxytocin ausgeschüttet.

Also, vielleicht mal wieder öfter einen Mädels-Abend einplanen.

#9 Ziele

Kennst du auch dieses wunderbare Gefühl, wenn du dein Ziel erreicht hast? Wenn du etwas von der Liste abhaken kannst oder wenn endlich die dicke Belohnung für deine harte Arbeit ansteht? Es ist einfach ein super gutes Gefühl!

In diesem Moment schüttet dein Körper Dopamin aus, was deine Motivation und deinen Antrieb steigern.

Also, vielleicht wäre es mal wieder an der Zeit ein paar Ziele zu setzen, diese zu planen und zu erreichen gibt uns einfach ein gutes Gefühl!

#10 Lieblingsmusik hören

Musik hat so viele wunderbare Eigenschaften – wir können uns jegliches Gefühl damit aneignen.

Morgens Pop zum munter werden, abends was Entspanntes zum runterkommen, Lovesongs, wenn wir verliebt sind.

Wenn wir unsere Lieblingsmusik hören, sorgt Dopamin dafür, dass wir diese tollen Gefühle bekommen. Wir fühlen uns voller Energie und rundum wohl.

Also, warum stellst du nicht einfach eine Lieblings Playlist zusammen mit deinen absoluten Lieblingssongs, die dir Kraft und Energie geben. Solltest du dann mal einen nicht so guten Tag haben, hör einfach mal in die Playlist rein und sieh dabei zu, wie sie deinen Tag aufhellen.

#11 Essen

Eine sehr gute Nachricht gibt es für alle, die gerne essen (und wer tut das nicht). Denn glücklicherweise ist das Glückshormon Serotonin in einigen Lebensmitteln vorhanden. Vor allen Dingen in denen, die unserem Körper auch noch gut tun.

Laut ahead-nutrition.com liefern dir die folgenden Lebensmittel und Nährstoffe mit am meisten von dem Glückshormon Serotonin:

  • Vitamin D (z.B. fettreiche Fischsorten und Avocados)
  • Tryptophan (z.B. Cashewkerne, Pilze, Quinoa, dunkle Schokolade)
  • Kohlenhydrate (Vollkornprodukte)
  • Omega-3-Fettsäuren (z.B. fettreiche Fischsorten, Lein- und Hanföl)
  • Vitamin B6 und B12 (vorwiegend in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch)
  • Magnesium (z.B. Vollkornprodukte, grünes Gemüse, Nüsse, etc.)

Also, Frustessen mal ganz anders.

#12 Verlieben

Ja wie soll es auch anders sein, das darf natürlich fehlen auf der Liste – das schöne Schmetterlinge-im Bauch-verliebt-sein.

Auch wenn wir das natürlich nicht so einfach beeinflussen können, so wehren wir uns doch manchmal dagegen, wenn es uns passiert. Wir sind uns nicht sicher, ob es richtig ist, ob es passt, ob wir uns darauf einlassen sollen.

Also deinem Körper zumindest würde es gut tun, denn der kommt in den totalen Hormonrausch mit Dopamin, Serotonin und Phenethylamin.

Du gehst auf Wolke 7 und auch sonst, siehst du so manches mehr durch die rosa rote Brille.

Also, wie wäre es mit ein bisschen Kribbeln im Bauch und Herzklopfen? Lass es zu – Du musst ihn ja nicht gleich heiraten.

#13 Meditation

Eine der schönsten Entspannungsformen für mich.

Meditation bringt nicht nur gleich zahlreiche gesundheitliche Benefits mit sich, sondern ist auch dafür verantwortlich, dass im Körper Stress abgebaut und die Glückshormone Dopamin und Noradrenalin ausgeschüttet werden.

Für mich eine Methode, die mir immer weiterhilft.

Ein kleiner Tipp am Rande: die Meditation kannst du auch gerne mit einem Lächeln auf deinen Lippen ausführen, so werden gleich noch mehr Glückshormone freigesetzt.  

#14 Yoga

Durch Atem- und Muskelentspannungsübung werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone wie Endorphine und Serotonin ausgeschüttet.

Jeder der schon mal Yoga praktiziert hat, weiß was es für eine entspannende und beruhigende Wirkung hat. Man fühlt sich richtig gut danach und verlässt das Studio mit einem Lächeln auf den Lippen.

#15 Handarbeit

Diesen Punkt musste ich einfach zu guter Letzt bringen, weil ich selbst wahrscheinlich darüber genauso überrascht war wie du!

Wusstest du, dass z.b. Stricken eine ähnlich erholsame Art wie Yoga oder Meditation hat?

Wer hätte das Gedacht.

Indem wir etwas Eigenes mit unseren Händen erschaffen, schüttet der Körper auch hier Glückshormone aus.

Hierüber habe ich einen tollen Artikel bei ecowoman.de gelesen.

Also, warum nicht einfach mal mit dem Stricken beginnen. 🙂

Fazit

So, das waren sie, die 15 Ideen, was du dafür tun kannst, um deinem Glück selbst ein bisschen auf die Sprünge zu helfen.

Der ein oder andere Punkt kann einen schon manchmal Überwindung kosten, gerade wenn man nicht so gut gelaunt ist.

Wer lächelt schon gerne, wenn er sauer ist?

Aber einen Versuch ist es allemal Wert, denn auf die Hormone ist meistens verlass.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und tolle neue Erkenntnisse.

Deine Julie

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