Eigentlich würde ich gerne mal …

Frau - Freiheit - im Van
Fotocredit: Averie Woodard on Unsplash

Hast du dich auch schon einmal in einem stillen Moment gefragt, ob das etwa alles gewesen sein soll im Leben?

Ich meine du hast vielleicht deine eigene Wohnung oder eine coole WG, einen guten Job, ein neues Auto und ein nettes Privatleben.

Eben all die schönen Dinge, die man sich so vorstellen kann.

Du bist auch so ganz zufrieden im Leben, läuft ja eigentlich alles ganz gut.

Du hast also so ziemlich das, was man sich im Leben so wünscht und trotzdem fragst du dich – „War das schon alles oder kommt da noch was?“

Eigentlich hättest du gerade mal Lust alles hinzuschmeißen und aus dem Alltag auszubrechen.

Auf Reisen zu gehen, etwas Neues auszuprobieren, neue Menschen kennenzulernen, dich selbstständig zu machen, was Neues zu lernen, was ganz Verrücktes zu machen oder Träume wahr werden zu lassen.

Doch unser Verstand sagt …

Und gerade, wenn man so richtig schön in den Tagtraum eingetaucht ist, pfeift uns unser Verstand wieder zurück.

  • Hör auf rumzuspinnen.“
  • „Mach dich nicht lächerlich.“
  • „Was? Alles aufgeben? Spinnst du? Du hast doch viel Zeit und Mühe in dein jetziges Leben investiert und das willst du alles hinschmeißen und von null anfangen?“
  • „Du bist doch viel zu alt dazu!“
  • „Du bist doch keine 18 mehr!“
  • „Dafür hast du überhaupt nicht die nötige Qualifikation!“
  • „Und was ist mit deiner Familie?“

Und schon sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen und denken uns: Naja eigentlich hat mein Verstand schon recht.

Wahrscheinlich würde ich es eh nicht schaffen oder vielleicht würde es mir nicht einmal Spaß machen.

Ab zurück in die Komfortzone

Also schnell, husch, husch, ab wieder zurück in meine Komfortzone, wo ich sicher bin.

Bloß nicht zu viel rumspinnen, ich habe doch eigentlich alles was ich zum Leben brauche, und so schlimm ist mein Leben/der Job/die Beziehung doch auch nicht.

Warum bin ich bloß so undankbar?

Eigentlich bin ich doch ganz zufrieden mit meinem Leben, ich lass einfach alles so wie es ist. Es ist schon gut so.

Viele Leute wären dankbar, wenn sie so ein Leben hätten.

Verrückt, was einem manchmal für Gedanken kommen, ich geh einfach mal schnell in die Stadt und kauf mir was Schönes, dass ich wieder zu Sinnen komme. (Ja, das ist ein Frauengedanke.)

Viele von uns haben immer wieder diesen „Eigentlich würde ich gerne mal…“-Gedanken, aber nur die wenigsten von uns nehmen ihn auch wirklich ernst!

Es gibt tausende von Gründen, warum wir es nicht tun.

Wir denken, dass wir es eh nicht schaffen, dass uns die anderen auslachen werden oder dass wir grottenschlecht in dem sein werden, was wir tun wollen und dass es andere gibt, die das eh wahrscheinlich viel besser können als wir.

Die Angst vorm Versagen, die Angst davor, ausgelacht zu werden, die Angst danach wieder von null anfangen zu müssen, bremst uns aus.

Also ziehen wir uns doch wieder zurück und bleiben lieber weiterhin in unserer Komfortzone, statt einfach mal zu machen, auszuprobieren, das zu tun, was wir eigentlich wirklich gerne mal tun würden.

Das Leben zu kreieren und zu formen, was wir wirklich gerne leben würden und was wir verdient haben!

Ich weiss, wie sich das anfühlt, denn ich bin selbst an diesem Punkt gewesen.

Diese Angst, dieses mutlose Rumgetapse im Dunkeln, diese Selbstzweifel, dieses ewige Zögern und Überdenken.

Und dann, wenn es endlich soweit ist und du doch deinen ganzen Mut zusammengekratzt hast, um deine Angst zu überwinden, kommen die ersten wackligen Schritte, die immer noch voll mit Selbstzweifel sind. 

Dieser verzweifelte Blick nach rechts und links, ob da jemand ist, der dir Mut macht und dir sagt, dass du genau das Richtige tust, der aber ins Leere trifft.

Die ganzen Neinsager, die dich lieber wieder in deinem sicheren Standardleben sehen würden und dir 10.000 Gründe aufzählen, warum du es lieber sein lassen solltest.

Dazu gehören leider auch manchmal Familie und Freunde und das macht es dann besonders schwer.

Aber ich sagte schwer und nicht unmöglich.

Du fragst dich wahrscheinlich „Und was, wenn es nicht klappt?“

Ich fordere dich heraus, dich lieber mal zu fragen „Und was ist, wenn es klappt?“

Und wenn ich vielleicht doch…

Aber egal wie schwer der Anfang ist und wie sehr du zu Beginn auch strauchelst, es ist die Sache einfach verdammt nochmal so wert!

Hier geht’s um dein Leben und nicht um die Wahl deines Abendessens.

Und es gibt 1000 mal mehr Gründe, warum du es tun solltest!

Du hast nur dieses eine Leben und für ‚Standard‘ wäre das viel zu schade.

Mein Weg

Frau auf ihrem Weg
Fotocredit: Maxime Gauthier on Unsplash

Wenn ich jetzt zurückblicke auf das junge Mädel, das damals mit 21 zum ersten Mal allein nach Wien gezogen ist und die ganze Nacht nur durchgeheult hat, weil sie dachte, dass ihre Familie Lichtjahre von ihr getrennt sei und dass sie es dort eh nicht allein schaffen würde und wie bescheuert es doch gewesen sein muss, dass sie das überhaupt gemacht hat…

Dann denke ich mir heute nur, das war die beste Entscheidung, die ich je in meinem Leben treffen konnte!

Auf das Stadtleben in einer der schönsten Städte Österreichs folgten Wintersaison in den verzauberten Schneelandschaften der Schweiz, eine wunderbare Zeit im saftigen Grün von Irland, eine absolut geniale Zeit in Memphis, feierwütige Nächte in Dubai und eine unglaubliche Zeit mit Happy End in Havanna.

Und all das, weil ich mich nur einmal getraut habe und meinen ganzen Mut zusammengenommen habe, um den ersten Schritt zu gehen und über meinen Schatten zu springen.

Jedes Mal habe ich so viel Neues dazu gelernt und neue, tolle Menschen kennengelernt, die mein Leben bis heute bereichern.

Jedes Mal hat es mir mehr Mut und Kraft gegeben, den nächsten Schritt zu gehen und weiterzumachen.

Und jedes Mal hat es mich mehr inspiriert und motiviert, an mich und meine Träume zu glauben.

Ob ich keine Rückschritte oder Niederlagen einstecken musste? Na und ob. Aber auch die waren wichtig und ohne sie hätte ich nicht so viel gelernt.

Ich sage nicht, dass es immer einfach war. Aber es war die Sache so wert.

Auf meinen Reisen habe ich so viele Menschen kennengelernt, die wunderbare Ideen und Träume hatten.

Diese großen leuchtenden Augen und das Strahlen im Gesicht zu sehen, während sie davon erzählt haben.

Und dann gleich darauf hin dieser traurige Blick, wenn sie mir die Ausrede präsentiert haben, warum das doch eigentlich eine absolute Schnapsidee sei und warum das sowieso nicht klappen würde.

Ich konnte es jedes Mal kaum fassen, dass da so ein talentierter Mensch, jeglichen Alters, mit so viel Potential vor mir stand, der eigentlich so aussah als hätte er genug Selbstbewusstsein, um dann zu sehen, dass da null Vertrauen und Glauben an sich selbst dahintersteckte.

Ich dachte mir, wie kann es sein, dass ich all das in einer Person sehen kann, sie aber selbst meilenweit davon entfernt ist, sich selbst so zu sehen.

Das war der Moment in dem ich begann mich dafür zu interessieren was unser Denken und Handeln wirklich für Auswirkungen auf uns hat.

Ich habe etliche Bücher und Artikel darüber verschlungen und je mehr ich darüber gelesen habe, umso mehr habe ich für das Thema gebrannt.

Und dann dachte ich, nun gut, wenn du anderen Menschen beibringen willst, dass sie an sich und ihre Träume glauben sollen, dann solltest du vielleicht erst mal bei dir selbst anfangen.

Das habe ich dann auch getan.

Ich habe meinen Job in der Hotellerie endgültig an den Nagel gehängt, hab meine Wohnung gekündigt, die Sachen untergestellt und bin mal wieder ins Ausland gegangen.

Ich liebe es, anderen Menschen Mut zu machen, ihre Ziele zu erreichen, sie zu ermutigen, das zu tun, was sie schon immer mal tun wollten, um neue Wege zu gehen und endlich ihr Leben zu leben.

Irgendwie hat das auch immer ganz gut geklappt.

Allerdings wusste ich nie genau, wie ich das geschafft hatte und wollte das mit System angehen.

Also habe ich mir meinen Traum der Weiterbildung als Psychologische Beraterin und Personal Coach erfüllt, um anderen zu helfen, ihr Leben so zu gestalten und zu leben, wie sie es sich wünschen.

Und was ist dein Weg?

Fotocredit: Jonathan Borba on Unsplash

Ich sage nicht, dass du deinen Job hinschmeißen sollst, um mit dem Rucksack um die Welt zu spazieren. Auch wenn das sehr verlockend klingt.

Aber nicht jeder hat denselben Weg.

Zu was ich dich jedoch gerne ermutigen möchte, ist, dass du endlich mal anfangen solltest, an dich und deine Träume zu glauben.

Finde deinen eigenen Weg, bevor du den Trampelpfad von anderen nutzt.

Denn wenn du nicht an dich glaubst, wie kannst du es dann von anderen erwarten, dass sie es tun?!

Ich weiß, dass das nicht leicht ist, aber von leicht war auch nie die Rede, sonst würde es ja jeder tun!

Es ist die Rede von neuen Wegen, neuen Methoden, neuen Gewohnheiten und neuen Denkmustern, die du entwickeln sollst, um das zu bekommen, was du möchtest und was du verdient hast.

Persönliches Wachstum und persönliche Weiterentwicklung.

Denn keiner hat es so schön gesagt wie Henry Ford:

„Wenn du immer das tust, was du schon immer getan hast, dann wirst du auch nur das bekommen, was du schon immer bekommen hast!“

Wissenschaftler haben schon längst bestätigt, welchen enormen Einfluss unser Denken auf unser Verhalten und unsere Gefühle hat.

Wenn du es also schaffst, alte, negative und dich boykottierende Denkmuster und Gewohnheiten abzulegen und dir neuen positiven und frischen Wind zu holen, dann stehen dir alle Türen offen.

Egal, ob du Gewicht verlieren möchtest, einen neuen Job brauchst, eine private Herausforderung überwinden willst, neue Orientierung suchst oder was auch immer.

Du denkst dir jetzt vielleicht „Du kennst mich ja nicht mal!“

Ja das ist richtig, ich glaube trotzdem daran, dass auch du es mit der richtigen Denke und ein bisschen Disziplin schaffen kannst.

Igitt, da war es wieder dieses hässliche Wort DISZIPLIN. Attraktiv ist es nicht gerade, aber ein bisschen davon gehört nun mal leider auch dazu.

Ich brauch dir ja nicht zu erzählen, dass das mit der Bikinifigur nichts wird, wenn du dir abends auf der Couch vor Netflix ´ne Tüte Chips reinziehst und das ca. 5 mal die Woche!

Wie kommst du dahin wo du hinwillst?

Freiheit - Wie kommst du dahin wo du hinwillst?
Fotocredit: Pexels on Pixabay

Von der Träumerin zur Macherin.

Deine Gedanken, deine Einstellung, deine Sichtweise auf die Dinge und wie du diese bewertest sind das, was dein Leben ausmacht und nicht die eigentlichen Dinge, die passieren.

Diese Muster gilt es, neu zu programmieren.

Natürlich wirst du nicht innerhalb eines Tages deine Welt auf den Kopf stellen können und dein ganzes Leben umkrempeln, aber wenn sich eins bewährt hat dann der Spruch „Steter Tropfen höhlt den Stein“.

Und wenn es jeden Tag nur 10-15 Minuten sind, die du in dich anstatt in z.B. Social Media steckst, dann wird das einen enorm positiven Einfluss auf dein Leben haben.

Du glaubst mir nicht?

Dann probier es doch einfach aus!

Du hast nichts zu verlieren, aber ein neues, erfüllteres und selbstbestimmteres Leben zu gewinnen!

Dieser Blog soll dir so viele Tipps, Tricks und Werkzeuge wie möglich an die Hand geben, um den ersten kleinen Schritt für deinen Neuanfang (und darüber hinaus) zu gehen.

Denn du hast nur dieses eine Leben und das ist zu schade, um es auf Sparflamme zu verbringen!

Egal was es ist, egal welcher Traum, nimm dein Leben selbst in die Hand, sonst tun es andere für dich und dann wird es kaum so, wie du dir das wünschst.

Also leg los, denn nichts bewegt sich, bevor du dich nicht bewegst.

Ich hoffe, dass ich dir durch meine Artikel so viel Inspiration und Motivation wie möglich mit auf den Weg geben kann, um jeden Tag ein bisschen an dir zu arbeiten.

Denn wie du ja vielleicht schon mal gehört hast, das beste Projekt, an dem du je arbeiten wirst, bist du!

Als Mut- und Möglichmacherin begleite ich dich gerne dabei, den Sprung in ein neues Leben zu wagen, ob im In- oder Ausland.

Handbremse lösen, langsam beschleunigen und dann Vollgas geben.

Was dir zu Beginn wie eine Berg- und Talfahrt vorkommt, kann schon bald zu dem Leben werden, von dem du schon immer geträumt hast.

Wichtig ist nur: Einfach mal machen!

Und wenn du Fragen zu bestimmten Themen hast, dann schreib mich doch einfach an. Ich freue mich über deine Nachricht und bin gespannt, was dir so auf der Seele brennt!

Julie