Wie ich es geschafft habe, mir mein Wunschleben zu kreieren

Wie ich es geschafft habe, mir mein Traumleben zu kreieren

Wie kreiert man sich sein Traumleben?

Ich würde sagen: einfach mal machen, und vor allen Dingen Fehler machen, hinfallen, wieder aufstehen, weitermachen und jedes Mal, sobald man merkt, dass es nicht weitergeht den Kurs anpassen.

So in etwa ist es mir auf meinem Weg ergangen.

Hätte mir damals jemand gesagt, was mir in den kommenden Jahren alles bevorsteht, hätte ich mir gedacht – die spinnen doch!

Nie hätte ich mir träumen lassen, dass all das möglich ist.

Aber genau dieser Weg lässt mich heute daran glauben, dass es so ist!

Alles, was du möchtest, woran du fest glaubst und wofür du bereit bist dir den Hintern aufzureißen ist möglich!

Ja, es tut mir wirklich leid das sagen zu müssen, aber so ganz ohne Anstrengung geht es eben doch nicht.

Alles hat eben seinen Preis. Die Frage ist nur, ob du bereit bist ihn zu zahlen.

Ich sage jetzt nicht, dass du dich jahrelang für etwas verbiegen musst, um dann endlich das zu bekommen, was du dir schon so lange gewünscht hast.

Allein den Mut aufzubringen eine Entscheidung zu treffen und diese dann durchzuziehen, entgegen allen Neinsagern und allen Steinen, die dir in den Weg gelegt worden sind – allein das ist schon ein Preis, den nicht viele bereit sind zu zahlen.

So viele werden dir sagen, dass du naiv bist und das es nicht klappen wird.

Ehrlich gesagt, bin ich heute für meine anfängliche Naivität unendlich dankbar. Einfach mal ins Blaue hineinmachen.

Hätte ich vorher wirklich alles genau mit Köpfchen und Verstand abgewogen, dann bin ich mir nicht sicher, ob ich es wirklich durchgezogen hätte.

Heute möchte ich dir die 10 Punkte vorstellen die mir dabei geholfen haben, mein Traumleben zu kreieren und die auch dir dabei helfen können.

#1 Höre auf deine innere Stimme

Traumleben leben: Höre auf deine innere Stimme
Fotocredit: Avi Richards on Unsplash

Das ist, wie ich finde, einer der schwierigsten Teile. Lerne auf dich und deine Stimme zu hören und versuche den Rest auszublenden.

Klar kannst du dir gerne gut gemeinte Ratschläge anhören und für dich bewerten, ob sie es wert sind dein Vorhaben zu überdenken oder nicht. Dabei gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten:

  • Zum einen gibt es einfach zu viel Neinsager, die mit einer ganz großen Portion Angst gefüllt sind und die sich bei deinem Vorhaben ein Drama nach dem anderen vorstellen und dich natürlich gerne davon abhalten möchten
  • Zum anderen gibt es dann noch die Menschen, die dich sehr lieben und die nur das Beste für dich möchten! Allerdings kommt das Beste für dich mit einem subjektiven Charakter, nämlich, was das Beste aus ihrer Sicht für dich ist und das deckt sich eher selten mit dem, was auch du als das Beste für dich siehst, bzw. was wirklich das Beste für dich ist

Lesetipp: Selbstmotivation: Wie du zu deiner eigenen Heldin wirst

#2 Treffe Entscheidungen

Diese Nummer ist Gold wert!

Auch wenn du jetzt im ersten Moment denkst – Ich treffe jeden Tag Entscheidungen. Dann sage ich dir – ja, die meisten davon sind aber nicht fix und wir überdenken sie noch so ca. 2-3-mal oder lassen uns bei dem kleinsten Windstoß davon abbringen.

Wovon ich spreche, sind getroffene Entscheidungen, die dann zu 100% für dich gelten. Klar, mit kleinen Anpassungen, falls der eine Weg nicht funktioniert. Die Hauptentscheidung ist jedoch getroffen und Punkt.

Von da an gehen manchmal Türen auf, die vorher verschlossen waren. Dir fallen Artikel in die Hände, die dir bei deinem Weg helfen, du lernst Leute kennen, die dich weiterbringen, etc. Denn von dem Moment an wo du eine Entscheidung getroffen hast, programmierst du dein Unterbewusstsein darauf, dich zu unterstützen. Du hast ihm ein ganz klares Ziel gegeben, nämlich: Ich tue das und Punkt.

Lesetipp: Entscheidungen treffen: 6 Tipps, die es dir leichter machen

#3 Augen zu und durch

Wenn du dir etwas Großes vornimmst, dann kann ich dir fast schon Brief und Siegel geben, dass du zu einem bestimmten Zeitpunkt die Hosen gestrichen voll haben und dich fragen wirst, ob das wirklich die richtige Entscheidung gewesen ist.

Bei mir war es zumindest so ziemlich jedes Mal so.

Dann heißt es, nimm deinen ganzen Mut zusammen und zieh es durch!

Es geht uns oft so, dass wir uns vor dem Unbekannten fürchten. Klar, du weißt nie, was dabei rauskommt, aber gibt dem Ganzen eine Chance und zieh es durch!

#4 Bleibe realistisch, aber greife nach den Sternen

Traumleben leben: Bleibe realistisch, aber greife nach den Sternen
Fotocredit: diego-ph on Unsplash

Ich weiß, das hört sich erst einmal sehr gegensätzlich an.

Was ich damit meine, ist: Hör auf dir gedankliche Grenzen zu setzen. Alles ist möglich! Du möchtest Managerin in den Staaten werden? Oder Unternehmerin werden? Das sind doch schöne Ziele. Dabei darfst du aber gerne realistisch bleiben, dass …

  • … es vielleicht nicht gleich von Anfang an sein wird
  • … es länger als 3 Monate dauern wird bis du dort sein wirst, wo du hin möchtest
  • …dich das einiges an Arbeit und Einsatz kosten wird
  • …dir nichts geschenkt wird

In Sachen Organisation oder des zeitlichen Rahmens heißt es: Immer schön realistisch und flexibel bleiben.

Bei dem Rest hingegen: greif nach den Sternen und lass dir gesagt sein – es ist so viel mehr möglich, als du dir vorstellen kannst.

#5 Auf dem Weg zum Traumleben – Halte durch

Einer der Sätze, der nicht mein Favorit ist, aber meist Recht behält: Aller Anfang ist schwer.

Mir sind die ersten zwei Wochen in einem neuen Land, einer neuen Wohnung, einer neuen Umgebung oder einer neuen Kultur meist ziemlich schwergefallen. Sich erst mal in einem neuen Umfeld zurechtzufinden, neue Leute kennenzulernen, sich einzuarbeiten, etc.

In diesen Momenten ist Durchhalten angesagt! Es ist nicht alles von Beginn an so, wie man es sich wünscht oder vorgestellt hat. Aber diejenigen, die durchhalten, werden später dafür belohnt.

#6 Wissen ist Macht

Das ist ein Punkt, der dir meiner Meinung nach immer im Leben zu Erfolg verhelfen wird!

Du interessierst dich für ein bestimmtes Thema? Du möchtest dir eine neue Eigenschaft zulegen? Du möchtest dich weiterbilden? Dann lies! Lies, lies, lies was das Zeug hält. Alles was die Bibliothek hergibt. Interviews, Bücher, Berichte, Artikel.

Mein absoluter Favorit sind Sachbücher und Artikel über bestimmte Themen.

Es ist der Wahnsinn, wie viel Wissen man sich allein durch Lesen aneignen kann. Mal ganz abgesehen von Weiterbildungen, Seminaren, Webinaren, etc.

Ich bin ein ganz großer Fan von Weiterbildung und lebenslangem Lernen. Auch wenn sich das jetzt nach einem Gerichtsurteil anhört.

Aber es ist wirklich so, wie es die Überschrift sagt – Wissen ist Macht! Und mit dieser „Macht“ bekommst du die Möglichkeit ein selbstbestimmtes Leben zu leben – genauso wie dein Traumleben.

#7 Tu es einfach!

Denk nicht zu lange darüber nach, sondern tu es einfach!

Nichts bewegt sich, bevor du es tust! Umso länger wir mit einer Sache zögern, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir es auch wirklich tun werden.

Klar darf man gerne die Dinge überdenken und abwiegen, ob es das Richtige für uns ist!

Dieser Punkt hat auch so ein bisschen mit #5 zu tun. Mach es einfach! Tu es! Augen zu und durch! So viele Träume werden einfach für immer unerfüllt bleiben, weil sich so viele Menschen ewig in der Entscheidungs- und Planungsphase aufhalten, dass sie nie zum Zug kommen. Sie kommen einfach nicht ins Handeln.

Auch wenn es nicht immer einfach war, aber ich habe einfach mal angefangen und dann geschaut, was bei rauskommt. Damit bin ich auch jedes Mal ganz gut gefahren.

Welchen Tipp ich hierbei auch noch ganz hilfreich finde, ist die Frage aus dem Buch „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“* von Timothy Ferriss: „Was ist das Schlimmste, das passieren kann?“

Bei meiner Selbstständigkeit wäre dies z.B. dass ich mein Unternehmen schließen muss und mir wieder einen Job suchen darf.

Fand ich jetzt nicht so dramatisch die Alternative, also hab ich einfach mal gemacht!

#8 Hab Spaß dabei

Traumleben leben: Hab Spaß dabei
Fotocredit: Lidya Nada on Unsplash

Das ist so ein Punkt, der ganz oft in Vergessenheit gerät. Leider auch bei mir.

Ich war oft so verbissen darauf, genau diesen Job in genau diesem Land zu bekommen. War angespannt bis in die letzte Sekunde, ob es klappen würde. Als ich dann dort angekommen bin, habe ich mir Stress gemacht, dass ich mich schnell einrichte und meine Arbeit im neuen Job zu 100% richtig mache, etc.

Im Grunde genommen ist da auch nichts Verwerfliches daran, aber das Ganze darf auch gerne mit Spaß verbunden werden.

Ich habe eine Weile gebraucht um das zu verstehen, aber dann habe auch ich es gelernt und gehe die Dinge jetzt entspannter und mit Spaß an. Denn kein Tag kommt wieder und solange wir auf unserem Weg sind, darf (so wichtig die Sache auch ist) gerne eine große Portion Spaß dabei sein!

#9 Erst kommt das WAS und dann kommt das WIE

Ich gehe nach Amerika!

Die Entscheidung, also das WAS, stand fest und dann kam so nach und nach das WIE von ganz allein.

  • Wie funktioniert das?
  • Wie komme ich dahin?
  • Wie komme ich an das Visum?
  • Wie komme ich an einen Job?

Dieser Punkt steht mit #2 ganz eng in Verbindung. Treffe die Entscheidung WAS du machen möchtest und das WIE kommt dann meistens ganz von allein.

Lesetipp: Ziele erreichen: 6 einfache Tipps, wie du es schaffst!

#10 Versuche dich nicht für ein Stück Papier zu verbiegen

Diesen Punkt zu begreifen hat für mich die größte Freiheit bedeutet!

Wie oft habe ich mich damit gequält in einem Job zu bleiben, der mich absolut angekotzt hat, nur um das Jahr oder die 2 Jahre vollzumachen, damit das nicht blöd im Lebenslauf aussieht?!

Leider zu oft! Am Ende ist es, was es ist – ein Stück Papier!

Und dieses sollte niemals dein Leben dominieren. Denn am Schluss kräht kein Hahn mehr danach, wie lange du wo warst. Am Schluss zählt die Erfahrung, die du in deinem Leben gesammelt hast.

Und die Courage zu besitzen und zu sagen: Ich bin hier nicht glücklich, das erfüllt mich nicht, ich folge meinem Herzen und nicht dem roten Faden in meinem Lebenslauf, verlangt einem sehr, sehr, sehr viel ab.

Aber, wenn du den Mut und die Kraft findest das zu tun, wirst du mit einem riesengroßen Stück Freiheit belohnt werden – einer Freiheit, die nur du dir erschaffen kannst!

Traumleben Fazit

So, das waren sie, die 10 Dinge, die mir dabei geholfen haben mir mein Traumleben zu kreieren.

Beim ein oder anderen Punkt hat es mich wirklich Jahre gekostet, bis ich ihn verstanden habe.

Allerdings denke ich mir heute, das es genau die Zeit war, die ich gebraucht.

Denn auch die Jahre auf der Suche hatten viele wunderbare Momente, die ich sehr genossen habe und sie haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Also egal, wie lange du für deinen Weg brauchst, nimm dir die Zeit und genieße den Weg, denn sie vergeht viel zu schnell.

Nun hoffe ich wirklich, dass auch du ein paar neue Erkenntnisse erlangst und davon profitieren kannst.

Und dann leg los und mach einfach! Denn du weißt ja, nichts bewegt sich, bevor du es tust!

Deine Julie

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6 Monate zuvor

Liebe Julie,

auch dieser Post gefällt mir wieder außerordentlich gut!

Einfach machen – Augen zu und durch 😉 -> find ich gut (und ist so einfach) 🙂 !

Liebe Grüße
Jürgen
🙂
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