Frau in Indien vor Tempel

Ist auswandern überhaupt das Richtige für mich? 3 Fragen, die du dir vorab stellen solltest

Machen wir uns nichts vor, so eine Entscheidung zu treffen ist alles andere als einfach.

Es sei denn, du bist vielleicht gerade Anfang 20, hast keinerlei Verpflichtungen, dafür aber große Lust dich in ein Abenteuer zu stürzen.

Sollte das gerade nicht deiner aktuellen Situation entsprechen, dann kann ich sehr gut nachvollziehen, dass du dich nächtelang mit der Frage im Bett herumwälzt.

Es gibt so viel Dinge, zu beachten und was ist, wenn es am Schluss doch nicht passt?

Aus diesem Grund findest du hier 3 kurze, prägnante Fragen, die du dir vorab stellen kannst, wenn du mit dem Gedanken spielst ins Ausland zu gehen.

Los geht’s!

#1 Bist du bereit dich aus deiner Komfortzone zu begeben und an deine Grenzen zu stoßen?

Wir Menschen lieben unsere Gewohnheiten, unsere Routinen, unseren Alltag. Wir sind im Grunde nicht unbedingt Fan von Veränderungen.

Schuld daran ist unser Gehirn – Es liebt feste Gewohnheiten und Routinen, denn sie sparen uns jede Menge Energie, wohingegen eine Veränderung immer mit viel Energieaufwand verbunden ist.

Also versucht es uns schön davon zu überzeugen, dass wir am besten dort bleiben sollen, wo wir sind – bloß nichts ändern.

Nicht umsonst heißt die Komfortzone so, denn sie ist so herrlich bequem. Hier ist alles so bekannt, so gemütlich, alles funktioniert quasi auf Autopilot.

Sich aber ein neues Leben in einem neuen Land aufzubauen, ist alles andere als bequem.

Es ist eine Herausforderung, verbunden mit Anstrengung, aber natürlich auch jeder Menge wundervoller Momente und Erlebnisse.

Du kennst dich ja selbst am besten, also stelle dir die Frage, ob du bereit bist eine so große Veränderung einzugehen.

Bist du bereit deinen gemütlichen, gewohnten und routinierten Alltag aufzugeben, um dich auf ungewohntes Terrain zu begeben, bei dem du nicht wirklich weißt, was dich dort erwartet?

Wie oben bereits erwähnt, liebt unser Gehirn seine festen Routinen und Gewohnheiten – es gibt ihm Sicherheit.

Genauso ist es bei der Vorbereitung und Planung. Dadurch erlangen wir das Gefühl von Kontrolle wieder . Kontrolle darüber, dass wir auf eventuelle Vorkommnisse vorbereitet sind und die Dinge selbst in der Hand haben.

Wenn auch du dir auch mehr Sicherheit im Hinblick auf deinen Auswanderungsprozess wünschst, dann komm in die Expat Journey.

Dort legen wir gemeinsam den Grundstein für deine erfolgreiche Auswanderungsgeschichte.

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#2 Bist du bereit deinen bisherigen Lifestyle anzupassen?

Hier schießen manche, die sich vorstellen könnten ins Ausland zu gehen, oft mit einem „Ja“ raus.

Was sie allerdings nicht bedenken ist, was das wirklich bedeutet.

Was meine ich damit?

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, aus dem Grund wie oben beschrieben.

Wir fühlen uns in unseren Gewohnheiten und unserer gewohnten Umgebung sicher und geborgen, das ist unsere Komfortzone.

  • Dieselben Straßen, die wir immer wieder gehen
  • Das gleiche Café, an dem wir uns morgens unseren Coffee-to-go holen
  • Das Fitnessstudio, das wir nach der Arbeit für ein knackiges Workout besuchen
  • Unser komfortables Auto, das uns von A nach B bringt
  • Die Stadt zum Shoppen in fußläufiger Nähe
  • Die Natur zum Entspannen um uns herum
  • Die Happy Hour am Donnerstagabend mit den Mädels

Je nachdem, welchen Lifestyle du gerade verfolgst, kann es natürlich sein, dass du einen Teil davon in deinem neuen Zuhause erst einmal anpassen musst.

Was vielleicht soviel bedeutet wie:

  • Weniger Shoppen, weil es auf der Insel kaum Möglichkeiten gibt
  • Auf die Öffis umsteigen, weil du das Auto nicht mitnehmen kannst
  • Neue Dinge auszuprobieren, weil es die alte Umgebung einfach nicht mehr gibt, sprich Restaurants, Cafés, Shops etc..
  • Längere Wartezeiten was Bestellungen angeht oder evtl. auch warten, bis man das nächste Mal ins Heimatland reist
  • Die Abende erst einmal allein zu verbringen, bis man Anschluss gefunden hat
  • Eine Zeit lang auf etwas zu verzichten, bis sich das Leben wieder soweit stabilisiert hat, dass man es sich wieder leisten kann (da der Umzug generell einen finanziellen Mehraufwand mit sich bringt)

Also stelle dir vorab die Frage, ob du wirklich bereit dazu bist deinen Lebensstil anzupassen, evtl. Abstriche zu machen und wie es dir damit gehen würde.

Wenn wir mal ganz ehrlich sind: Wenn wir das wirklich wollen, dann sind wir auch mit Abstrichen, seien es kleinere oder größere, meist mehr als einverstanden, da sie uns zu etwas viel Größerem im Leben bringen, was uns viel mehr erfüllt, als der Lifestyle, den wir momentan leben.

#3 Was ist das Worst-Case-Szenario?

Für mich eine wunderbare Methode, um unseren Ängsten ein bisschen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Am besten machst du diese Methode schriftlich, denn hierbei werden wir immer dazu „gezwungen“ den Gedanken zu Ende zu denken.

Ansonsten kann es schnell passieren, dass wir immer wieder damit beginnen uns den Anfang vorzustellen, uns dann aber ganz schnell in anderen Gedanken wieder verlieren und schon sind wir vom Weg abgekommen.

Stell dir also mal mit dem Stift in der Hand vor, was das Schlimmste ist, das passieren könnte, wenn du wirklich den Schritt wagst.

Also bei mir war das Schlimmste was passieren könnte, dass ich merke, dass es nichts für mich ist und dass ich wieder nach Deutschland zurückkehren würde.

Ganz ehrlich, so dramatisch hat sich das gar nicht angehört.

Manchmal bauen sich (gerade in der Nacht) Berge auf, wenn wir über Dinge nachdenken, die uns Angst einflößen.

Da ist es wirklich hilfreich, wenn wir sie aufschreiben und dann mal überlegen, was wäre wirklich, das Worst-Case-Szenario, das eintreffen könnte.

Und am besten gleich noch einen Lösungsansatz mit den folgenden Fragen dazu entwerfen:

  • Was könnte ich tun bzw. welche Möglichkeiten hätte ich drauf zu reagieren, wenn das Worst-Case-Szenario eintritt?
  • Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit bzw. wie realistisch ist es, dass das wirklich eintreffen wird?

Fazit

Es gibt natürlich tausende solcher Fragen, die du dir vorab zu der Frage: Ist auswandern überhaupt das Richtige für mich? Stellen kannst.

Wichtig hierbei ist, dass du dich schon mal mental mit dem Gedanken befasst, aber versuchst dich nicht zu lange im Bedenken-, Sorgen- und Ängsteabteil aufzuhalten.

Denn daraus stricken wir dann meist die perfekten Ausreden, die uns wieder in unserer Komfortzone halten und uns dazu bringen unser aktuelles Leben weiterzuführen – wenn auch in Unzufriedenheit.

Je mehr Fragen du dir hierzu stellst, desto eher hast du auch eine Chance die richtige Antwort für dich zu finden.

Und glaube mir, jeder von uns – auch jeder der bereits den Sprung der Auswanderung gewagt hat – hat Sorgen, Ängste und Bedenken.

Glaubst du mir nicht?

Dann sieh doch einfach mal in diesem Mini-Guide für 0€ nach. Hier findest du 10 Mädels, die den Sprung bereits gewagt haben – sie erzählen über ihre Gründe auszuwandern, sowie über ihre anfänglichen Bedenken, Sorgen und Ängste.

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Lass dich von ihnen inspirieren und ermutigen, auch deinen eigenen Weg zu gehen.

Auf deinem Weg oder deiner Suche danach wünsche ich dir jede Menge wunderbarer Erkenntnisse.

Alles Liebe

Deine Julie

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